"Kann der Groggentäler auch schwimmen?", fragte gestern ein Kindergartenkind im der Kindertagesstätte Ulrika Nisch in Ehingen die Fasnachterin Diana Glökler. Sie war gestern mit der Groggentäler-Maske im Kindergarten zu Besuch. Die Antwort war ein klares "Ja", denn ohne Schwimmkenntnisse kann es ein Groggentäler vermutlich kein ganzes Jahr im Groggensee aushalten.

Diana Glökler, deren Mann Gerhard in der Fasnet die Maske des Groggentälers trägt, erklärte den Kindern die Geschichte vom Groggentäler. Weil die Fasnetsfigur dem Brauchtum nach erst am Glombigen Donnerstag aus dem Sumpf des Groggensees gezogen wird, kann ein Groggentäler jetzt noch nicht im vollen Häs besichtigt werden. Das leuchtete den Kindern ein. Was ist jedoch los, wenn der Groggensee zugefroren ist? "Dann kommen die Dämonen und machen ein Loch ins Eis", erklärten die beiden Dämonen Franz Flögl und Michael Schartmann.

Die Frage nach einer Familie oder Frau stellten die Kinder nicht. Offenbar ist klar, dass ein Sumpfbewohner, der mit Molchen und Kröten auf Du und Du ist, nur Single sein kann. Wer wollte, durfte auch einmal eine Maske aufsetzen und durch die Augenschlitze durchschauen. Gemeinsam sangen Kinder und Erzieher noch Fasnetslieder und übten lauthals die Fasnetsrufe.