Rottenacker / Dietmar Burgmaier

Der Fischereiverein Rottenacker bleibt weitere zwei Jahre unter der Führung des Vorsitzenden Andreas Schmid. Eigentlich wollte der Kirchener sich ablösen lassen, aber es fand sich kein anderer Kandidat. Mit Schmid wurde bei der Hauptversammlung der gesamte Vorstand bestätigt.

Pech hatten die Fischer im vergangenen Jahr mit der Verlegung ihres Sommerfestes: Sie mussten am Ausweichtermin auf Musik verzichten und das Feuerwerk entfiel wegen der großen Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr. Trotzdem waren die Fischer mit ihrem Sommerfest zufrieden, wie Schriftführer Stephan Grözinger in seinem Bericht zur Versammlung sagte. Er blickte auch auf die Markungsputzete und das Vereineschießen zurück. Für Karfreitag waren 1800 Forellen ausgenommen, geputzt, in Salz gelegt und geräuchert worden.

Der Ausschuss kam neun Mal zusammen; zahlreiche Arbeitseinsätze wurden gezählt. Bei diesen wurde  auch die Fischerhütte saniert. Das Vereinsheim hat jetzt eine neue Heizung, einen neuen Außenanstrich, neue Außentüren und eine Isolation der Decke. Diese Sanierung kostete mehr als 16 400 Euro. An den Veranstaltungen wurden rund 8200 Euro eingenommen. Die Bilanz weist laut Kassier Rolf Lämmle ein Minus von 15 500 Euro auf. Der Verein hat derzeit 177 Mitglieder, davon sind 39 aktiv. Gewässerwart David Kaiser blickte auf die vergangene Angelsaison zurück; bei Abschluss der Saison Mitte Oktober waren insgesamt 164 Kilogramm Fisch gefangen worden. Der Hecht habe den Karpfen in der Fangstatistik überholt, sagte Kaiser. Auch Zander gingen an den Haken. Der neue Besatz soll Ende dieses Monats in Rottenacker ankommen.

Jugendleiter Sebastian Ruf berichtete über zehn Jungfischer; Jugendsprecher ist Fabio Ege.

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Karl Hauler auch auf laufende Gespräche zwischen Gemeinde und Fischereiverein über die Neuverpachtung der Seen ein und zeigte sich zuversichtlich, dass es im Herbst zu einer Einigung kommen werde.

Auf 25 Jahre Mitgliedschaft blicken zurück: Sascha, Martin und Benjamin Schliewe, Ruth Walter, Gerhard Fischer, Joachim und Reiner Härter, Kurt Merkle und Egon Wiedmann. 20 Jahre dabei sind Armin Blersch, Alexander Dreher, Maik Koukal, Dietmar Moll, Hannelore Nägele, Peter Teufel, Peter Weiß und Julian Braungardt. 10 Jahre dabei ist Florian Weiher.