ANDREAS FISCHER

SWP 17.10.2013

Der "Malefizschenk" hat einst in Oberdischingen vielfältige Spuren hinterlassen. Was könnte von Ihnen als Bürgermeister einmal bleiben?

Als Bürgermeister nichts, denn ich werde mein Amt nicht annehmen. Als Bürgermeister-Kandidat könnte die Erinnerung bleiben, eingestanden zu sein als Bremse in einer Not.

Welche wäre Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?

Meine erste Amtshandlung wäre meine letzte: Das Amt des Bürgermeisters nicht annehmen und damit sofort Neuwahlen zu ermöglichen, statt acht Jahre vielleicht eine Notlösung zu (er)tragen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Oberdischinger Schule? Wie könnten Sie als Bürgermeister einwirken, um ihren Erhalt weiter zu sichern?

Schule muss für junge Menschen ein Sprungbrett in die Welt sein, nicht anders herum. Eine gute Schule kann das, weil die Menschen vor Ort den jungen Menschen genau das bietet. Alles andere braucht meines Erachtens keine Sicherung, sondern einen Neuanfang!

Wo haben Sie Ihre Stärken?

Ich strebe jeden Tag nach Prinzipientreue im Sinne des Nicht-Aggressionsprinzips.

Welche sind Ihre Schwächen?

Geduld.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Seit ich sechs war, fehlte mir zum Träumen die Zeit.

Wer war/ist für sie der oder die größte Deutsche?

Derer gab es viele - vielleicht Christian Gottfried Körner.

Was waren Sie als Kind am liebsten im Fasching?

Narr. Er sagt dem König nicht, was er hören will; er sagt, was er hören soll und muss. Heuer ist der Wähler König. Zumindest sollte er es sein, wenn von Demokratie die Rede ist!

(Foto stand nicht zur Verfügung).