Wahl Vier Kandidaten auf Bürgermeisteramt

Sabine Dannenmaier bewirbt sich in Allmendingen.
Sabine Dannenmaier bewirbt sich in Allmendingen. © Foto: privat
Von Julia-Maria Bammes 11.01.2018
Vierte Bewerbung auf Bürgermeisteramt: Sabine Dannenmaier aus Ersingen hat ihre Unterlagen in Allmendingen abgegeben.

Am Mittwoch hat eine weitere Bewerberin ihre Unterlagen in Allmendingen eingereicht. Sabine Dannenmaier aus dem Erbacher ­Tei­l­ort Ersingen ist nach Emanuel Sontheimer, Florian Teichmann und Friedhild Miller die vierte Kandidatin, die sich für das Amt des Bürgermeisters bewirbt.­

Sabine Dannenmaier ist 1967 in Ehingen geboren und in Allmendingen aufgewachsen. Nach der Grundschule im Ort besuchte sie das Ehinger Gymnasium. Ein Studium in Ravensburg mit dem Abschluss Diplom-Betriebswirtin, Fachrichtung Industrie mit Schwerpunkt Marketing, Finanz- und Rechnungswesen, folgte. Bei Ratiopharm arbeitete sie viele Jahre als Produktmanagerin beziehungsweise Senior-Produktmanagerin und Marketingleiterin.

Der 50. Geburtstag im vergangenen Jahr war Anlass, über Berufliches nachzudenken. In ihr sei der Wunsch gewachsen, „etwas komplett Neues zu machen“, erzählt Sabine Dannenmaier. Dann kam der Termin für die Bürgermeisterwahl in Allmendingen, und so reifte die Idee, als Kandidatin anzutreten. Nach reiflicher Überlegung habe sie sich schließlich dazu entschlossen, den Schritt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern besprochen, die 19, 16 und 13 Jahre alt sind.

Sie sei der Typ, der gut mit Menschen umgehen könne, sei visionär und geradlinig, beschreibt sich Sabine Dannenmaier. Sie verfüge über Kreativität und sei ziel­orientiert. Zudem bringe sie Ideen und Impulse aus der Wirtschaft mit, die viele Jahre ihr Arbeitgeber war. „Es gibt immer mehr Bürgermeister, die Quereinsteiger sind“, sagt die 50-Jährige.

Sie setze, im Falle einer Wahl,  auf die Unterstützung von Verwaltung und Gemeinderat. „Man hat ja ein gemeinsames Ziel vor Augen: das Beste für die Gemeinde. Ich glaube, man muss sich als Team sehen.“ Allmendingen habe viel zu bieten, sagt die Kandidatin. Die Infrastruktur sei sehr gut, seien es etwa Ärzte, der Einzelhandel oder Dienstleister. Und da sei auch das überaus rege Vereinsleben, das sie bereits als Kind miterlebt hat – etwa beim Geräteturnen, bei der Jazzgymnastik und im Akkordeonverein. „Meine Eltern waren im Vereinsleben stark eingebunden.“ Allmendingen – „eine wunderbare und attraktive Gemeinde“ – liegt ihr am Herzen, sie habe einen sehr starken Bezug zu dem Ort, erzählt Sabine Dannenmaier, regelmäßig besucht sie ihr Elternhaus.

Für Jung und Alt

Konkrete Schwerpunkte benennen möchte Sabine Dannenmaier noch nicht, sie möchte zunächst das Gespräch mit Vertretern aus der Gemeinde, mit den Ortsvorstehern und den Vereins-Aktiven suchen. „Das gemeinsame Ziel muss eine lebens- und liebenswerte Gemeinde sein, wo für Jung bis Alt alles da ist.“

Für die kommenden Wochen wird die 50-Jährige viele Termine vereinbaren, viele Gespräche führen. Einen Haustür-Wahlkampf wolle sie nicht betreiben.

Info Die Bürgermeisterwahl in Allmendingen ist am Sonntag, 18. Februar. Eine offizielle Kandidatenvorstellung ist für Mittwoch, 7. Februar, geplant.