Fasnet Allmendinger Narrenzunft setzt weiter auf die Straßenfasnet

Beim Nachtumzug in Allmendingen - unser Bild zeigt einige der Zigeuner beim Umzug im vergangenen Jahr - werden entlang der Strecke einige Essens- und Getränkestände aufgebaut. Auch einige Wirtschaften haben geöffnet.
Beim Nachtumzug in Allmendingen - unser Bild zeigt einige der Zigeuner beim Umzug im vergangenen Jahr - werden entlang der Strecke einige Essens- und Getränkestände aufgebaut. Auch einige Wirtschaften haben geöffnet. © Foto: Archiv/Emmenlauer
JULIA-MARIA BAMMES 09.01.2015
Die Narrenzunft Zigeunergruppe setzt auf die Straßenfasnet. Beim Nachtumzug in Allmendingen gibt es entlang der Umzugsstrecke Getränke- und Essensstände. Ein Übersichtsplan informiert die Gäste.

"Die haben echt gute Ideen", lobt Christian Sauter, der Zunftmeister der Allmendinger Narrenzunft Zigeunergruppe, diejenigen Allmendinger, die sich mit Bewirtungsangeboten am Nachtumzug beteiligen werden. Am Mittwochabend trafen sich Vertreter der Zunft sowie einige Allmendinger, die mit Getränke- und Essensangeboten beim Umzug präsent sein wollen, zu einer Besprechung. "Der Abend war positiv", sagt Sauter. "Es sind neue Leute mit dabei, die noch nie einen Stand gehabt haben."

Im vergangenen Jahr sei das Angebot an Ständen und Ausschankzelten entlang der Umzugsstrecke relativ klein gewesen, berichtet Sauter. Deshalb habe die Narrenzunft einen Aufruf gestartet - der erfolgreich gewesen zu sein scheint.

An den Ständen würden sowohl Essen als auch Getränke angeboten. Der erste Bewirtungsstand soll am Fliederweg aufgebaut werden. Damit dort auch genügend Besucher vorbeikommen, werde der Aufstellungsplatz geändert. Im weiteren Verlauf der Umzugsstrecke, entlang der Kleindorfer Straße, folgen drei weitere Stände. Einen betreibt die Narrenzunft selbst, zwei weitere werden von Anwohnern aufgebaut. Möglicherweise könnte noch ein weiterer Stand hinzukommen, sagt Sauter. An einem der Stände soll es Chili con Carne oder verschiedene Suppen geben. Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthauses Brücke an der Kleindorfer Straße ist geplant, dass einige kleine Lagerfeuer entzündet werden. Weiter ist vorgesehen, dass an einem Stand für Kinder kostenlos Tee angeboten wird, berichtet Sauter. Am Ende der Umzugsstrecke bewirten die so genannten Pavillongeister in ihrem Unterstand die Umzugsbesucher.

Vor dem Partygelände in und um die Turn- und Festhalle wird es Stände professioneller Anbieter geben, die etwa Würste und Crêpes verkaufen. Auf dem Partygelände bewirtet die Narrenzunft. Wer etwas zu essen oder zu trinken wolle, müsse das Gelände nicht verlassen.

Auch einige die Wirtschaften haben geöffnet - was manchen der älteren Generation eher ansprechen mag. Einkehren können die Besucher in der Sportheim-Gaststätte, deren Wirtin Vicky Leichtle sich im vergangenen Jahr erstmals beteiligte, außerdem im Kleindorf im Bistro und im Gasthaus Kreuz. Auch die Pizzeria habe geöffnet.

Damit die Besucher und Teilnehmer des Nachtumzugs auch wissen, wo sie etwas zu essen oder zu trinken bekommen, gibt es einen kleinen Übersichtsplan. "So etwas hatten wir noch nie", sagt Zunftmeister Sauter. Dieser Übersichtsplan wird mit auf den Umzugsplan gedruckt. "Wer sich sein Märkle kauft, bekommt den Plan." Nicht nur Auswärtige profitieren von der Übersicht, sondern auch diejenigen, welche die Stände bewirten. Eingezeichnet sind auch die Toiletten.

Christian Sauter rechnet damit, dass der Umzug, der sich um 18 Uhr in Bewegung setzen wird, bis etwa 19.30 Uhr dauert, spätestens um 20 Uhr seien alle Gruppen durch. Somit könnten auch Eltern mit Kindern die Veranstaltung besuchen. Vor einigen Jahren hatte der Umzug stets zu späterer Stunde begonnen und dementsprechend lange gedauert. Die Teilnehmerzahl hat die Narrenzunft seit einigen Jahren auf 80 Gruppen begrenzt. Sauter: "Das Fest ist einfach zu groß geworden."

Info Allmendinger Nachtumzug am Samstag, 31. Januar, Beginn 18 Uhr.