Sommerferien, das ist die sehnsüchtig erwartete Zeit zwischen den Schuljahren, auf die fast jedes Schulkind hinfiebert. Doch was, wenn die Eltern beim Arbeiten sind und die Freunde gerade im Urlaub? Zum sechsten Mal bietet die Gemeinde Allmendingen im Ganztagsschulgebäude daher eine Ferienbetreuung mit geschultem Personal an. „Uns ist es wichtig, dass sich die Eltern darauf verlassen können. Als klar war, dass wieder Nadja und Lena kommen, haben sich sowohl die Eltern als auch die Kinder gefreut“, erklärt die stellvertretende Hauptamtsleiterin Michaela Kopf, die in der Gemeinde für die Bereiche Schulen, Jugend und Kinderbetreuung zuständig ist.

Die beiden Betreuerinnen, Lehramtsstudentinnen Lena Klink und Nadja Knoll (beide 22), stehen von sieben bis 17 Uhr als Spielgefährte, Helfer und Unterstützer den insgesamt 61 Kindern zur Verfügung. Nachdem beide bereits im vergangenen Jahr Erfahrung mit dem Betreuungsprogramm gesammelt haben, wissen sie worauf es besonders ankommt. „Dieses Jahr haben wir weniger Zeit verplant als letztes Mal, schließlich wollen die Kinder auch viel alleine machen“, erläutert die 22-jährige Allmendingerin Nadja Knoll, die derzeit in Weingarten studiert.

Der Zuwachs an Anmeldungen sei spürbar: In der ersten Woche sind 16 Kinder eingeplant, danach kommen je 20, respektive 25 Kinder pro Woche. „Die meisten sind vormittags da, inklusive Mittagessen“, sagt die in Freiburg studierende Lena Klink. Angeboten werden den Kindern neben allen Freiräumen auch größere Projekte. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Morgen werden etwa Gläser bemalt, Kissen verziert, Magnettafeln, Bilderrahmen und Stiftehalter gebaut oder für den Bandauftritt oder die Pferdeshow geübt. „Das machen die Kinder alles in Eigenregie“, freuen sich die Betreuerinnen.

Mit Bibliothek, Technik- und Gymnastikraum, Tischkicker, Kochnische oder auch dem Fußball- und Basketballfeld in der Nähe bietet das Areal an der Schule die beste Voraussetzung gegen aufkommende Langeweile. „Eine Viertelstunde vor sieben stehen schon die ersten vor der Türe“, sagt Nadja Knoll lachend. Langeweile kommt demnach auch bei den Betreuerinnen nicht auf.