Verein Alles im grünen Bereich beim Musikverein „Harmonia“

Allmendingen / Renate Emmenlauer 09.04.2018
Der Musikverein „Harmonia“ Allmendingen ist musikalisch wie finanziell gut aufgestellt. Die Vorstandsmitglieder sind im Amt bestätigt, Mitglieder wurde geehrt.

Die umfangreiche Wahlliste war bei der im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Generalversammlung des MV „Harmonia“ Allmendingen im vollbesetzten Musikerheim schnell abgehandelt. „Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass bei uns die Kameradschaft stimmt und alle an einem Strang ziehen“, freute sich Joachim Keller. Der Musikerchef ging in seinem Bericht auf zwei ereignisreiche Jahre ein. Das Jahr 2016 habe im Zeichen des 120-jährigen Vereinsbestehens gestanden, damit verbunden die Neuauflage des Kreiselmusikfestes und der Bau des Festplatzes, für den die Zigeunergruppe und der Musikverein 1800 Quadratmeter Pflastersteine verlegt hatten.

Der Vorsitzende blickte auch gleich voraus und verwies auf das vierte Kreiselmusikfest vom 15. bis 17. Juni mit Fassanstich, Sternmarsch, Menschenkicker-Turnier, Festgottesdienst mit Tiersegnung, musikalischen und kulinarischen Genüssen, der ersten Fleckviehschau mit Vorführwettbewerb der Zuchtvereine Blaubeuren und Ehingen sowie einem Betriebscup der Aussteller und der Übertragung des Spiels bei der Fußball-WM Deutschland gegen Mexiko.

Zufrieden zeigte er sich über die neurenovierte Außenfassade des Musikerheims. In die Arbeiten seien viele ehrenamtliche Stunden investiert worden, federführend nannte er Jochen Zäh. Um das Miteinander im Verein weiter zu intensivieren, gab es Registergespräche mit positiven Auswirkungen zum beispiel auf den Probenbesuch. Dies bestätigte auch Dirigent Reiner Mäder, der sich freute, dass sich der intensivere Probenbesuch an der Qualität des Osterkonzerts offenbart habe. Mäder, der das Oberstufenorchester seit fünf Jahren leitet, verzeichnete eine kontinuierliche musikalische Weiterentwicklung. Auch die Register seien ausgewogen besetzt. Wobei dem Vorsitzende dennoch mangelnder Nachwuchs Sorge bereitet. „Hier müssen wir neue Wege gehen. Ohne Jugend gibt es keine Zukunft“, sagte Keller. Er will ein Projekt mit der Schule angehen.

140 Mitglieder musizieren beim MV Allmendingen, 64 im aktiven Blasorchester, zahlreiche Musiker in der Veteranenkapelle, viele Jungmusiker im Vororchester und in der Jugendkapelle, beide in Kooperation mit dem Bergemer Musikverein, 25 Kinder und Jugendliche sind in Ausbildung. 220 Fördermitglieder stützen den Verein. Auch hier will der Musikerchef ansetzen. Er forderte dazu auf, Neumitglieder zu werben.

Wie rührig der MV „Harmonia“ Allmendingen ist, unterstrich Schriftführerin Kerstin Ruoß in ihrem Bericht. 2016 wurden 40 Auftritte und Einladungen wahrgenommen sowie eigene Veranstaltungen durchgeführt, 39 im vergangenen Jahr. Für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt wurden Joachim Keller (1. Vorsitzender), Michael Schwegler (2. Vorsitzender), Kerstin Ruoß (Schriftführerin), Margit Beck und Jochen Zäh (Aktive im Ausschuss) sowie Hermann Knab, Armin Knoll, Erich Brobeil und Jochen Zäh (Fahnenabordnung) ebenso Wolfgang Zagst (Kassenprüfer). Bestätigt wurde Janick Beck (Jugendsprecher). Neu gewählt worden sind Benjamin Geiselhardt (Kassier), Lea Kneißle (Pressereferentin), Tatjana Beck (Jugendbetreuerin) sowie Lisa Schoch, Danilo Graf und Nico Mäder (alle Aktive im Ausschuss), überdies Carolin Fischer (Kassenprüferin).

Zahlreiche Fördermitglieder sind bei der Generalversammlung des Musikvereins zur Ehrung für langjährige Mitgliedschaft angestanden. Nicht alle zu Ehrenden waren anwesend. Genannt wurden Johann Leichtle (für 70 Jahre Treue zum Verein), Alfons Fuchs und Karl Allgaier sen. (für 60 Jahre), Johann Folk, Josef Knab und Ulrich Kohn (für 50 Jahre), Paul Glück, Gottfried Keller, Reinhold Braig, Dietmar Brobeil, Herbert Wernikowski, Lothar Schädler, Heinz Bracklow, Manfred Sauter, Pia Rech, Karl-Norbert Brobeil und Alfons Auber (für 40 Jahre), Ernst Gungl, Gregor Baur, Dieter Schulz, Manfred Müller, Wolfgang Fuchs, Robert Schmidt, Marianne Ostertag und Helga Zagst (für 30 Jahre) sowie Ursula Glück, Pia Stiehle Manfred Schmucker, Klas Schäfer und Peter Schraishuhn (für 20 Jahre).