Vorweihnacht Adventsmarkt im Kanzleihof

Renate Emmenlauer 04.12.2018

Der Adventsbasar des SV Oberdischingen hat sich zum vorweihnachtlichen Treffpunkt für die Bürger des Ortes und der  umliegenden Gemeinden entwickelt. Bereits in der 15. Auflage vom Sportverein organisiert, fand der Budenzauber zum zweiten Mal im historischen Ambiente des Kanzleihofs statt. Wobei Sportlerchef Nils Koch plant, den Adventsbasar künftig jährlich im Wechsel dort und am früheren Veranstaltungsort auf dem Kirchplatz abzuhalten.

Der Duft von Punsch, Gegrilltem und süßen Köstlichkeiten zog über den weihnachtlich geschmückten Markt. Vereine, Gruppen und Institutionen aus Oberdischingen boten an einem Dutzend Stände Waren an. Das Angebot war breit gefächert. Vorweihnachtliche Bastelarbeiten, Holzkunst, Schmuck, Backwaren, Plätzchen und mehr waren zu bekommen.

Köstlichkeiten gefertigt

Die Mamas der Kindergartenkinder hatten sich wieder richtig ins Zeug gelegt: Schokocrossies in allen Varianten, Kekshäuschen und weitere süße Leckereien, die einem schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen, waren im Angebot. Mit dem Erlös werden  weitere Spielgeräte für den Kindergarten St. Martin angeschafft. Der Stand von Anne und Andrea Oswald sowie Rosa Sommer von der Katholischen Kirchengemeinde war sehr gefragt. Das  Trio hat übers Jahr 2000 Gläser Marmelade, Liköre, Backspätzle, Lebkuchen und andere Köstlichkeiten gefertigt. „Alles Geld geht an unser Käppele“, berichten sie. Inmitten des Trubels war der Streichelzoo mit den Schafen belagert.

Schwungvolle Klänge

Die Miniband des Musikvereins steuerte einige Stücke bei. Der SV-Vorsitzende und Monika Wick lasen im Rathaussaal Weihnachtsgeschichten vor. Der Liederkranz warb für Karten zum Theaterabend im Januar als Geschenkidee. Die Bewirtung hatte  der SV Oberdischingen übernommen. Der Adventsbasar ist eine wichtige Einnahmequelle für den Verein, um die Sportanlagen zu pflegen und die Jugendarbeit zu betreiben. Der Nikolaus und Knecht Ruprecht verteilten kleine Geschenke im Kanzleihof.

250 Helfer waren beim Fest im Einsatz. „Wir bauen morgens auf und in der Nacht noch ab“, berichtete Nils Koch. Der Verein leiste damit ein Gemeinschaftswerk von Bürgern für Bürger.

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