Glauben „Fest der Begegnung“ am 21. Juli im Kloster Untermarchtal

Schwester Marlies (links) und Schwester Marzella freuen sich auf das „Fest der Begegnung“ am 21. Juli im Kloster Untermarchtal.
Schwester Marlies (links) und Schwester Marzella freuen sich auf das „Fest der Begegnung“ am 21. Juli im Kloster Untermarchtal. © Foto: Maria Bloching
Untermarchtal / MARIA BLOCHING 13.07.2018

Beim „Fest der Begegnung“ im Kloster Untermarchtal sollen mit einem bunten Programm Familien und Alleinerziehende mit Kindern angesprochen werden, die sich an diesem Tag bewusst Zeit für sich selbst nehmen, ins Gespräch kommen und für den Alltag Impulse mitnehmen wollen. Und davon gibt es viele im Kloster Untermarchtal, wie Schwester Marlies und Schwester Marzella betonen. Am Sonntag, 21. Juli, findet das Fest unter dem Leitwort „Lebenszeichen für uns“ statt.

„Zu uns kann man auch kommen, wenn man nicht viel mit der Kirche am Hut hat“, sagen die Schwestern. Jedes Familienmitglied erhalte Anregungen fürs gemeinsame Leben und finde hier in der Gemeinschaft einen Ort, um den Glauben einen Tag lang zu leben, darüber nachzudenken oder einfach nur Spaß zu haben. Lebenszeichen gibt es viele: „Das können die Natur, die Sonne, der Regenbogen oder christliche Symbole sein“.

Ganz gewiss Lebenszeichen sind für die Schwestern Kinder und Beziehungen untereinander. Die Vinzentinerinnen in Untermarchtal laden deshalb in der Klosterscheune dazu ein, einander zu begegnen, den Glauben zu teilen, miteinander zu fragen, die eigene Berufung klarer zu entdecken und zu stärken, miteinander zu feiern, Freude und Hoffnung zu schenken und in der Liebe zu wachsen.

Um 10 Uhr werden die Familien an unterschiedlichen Stationen willkommen geheißen, vor dem Mittagessen findet um 11.45 Uhr in der Vinzenzkirche ein kurzes Mittagsgebet statt. Danach bleibt Zeit für Begegnungen und Gespräche, für Spiel und Spaß. Ab 14 Uhr gibt es für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersgruppen mehrere Angebote, darunter auch Theater und Bastelaktivitäten, Kleinkinder werden im Kindergarten betreut. Parallel dazu hält Referentin Iris Gruhle für Eltern einen Impulsvortrag zum Thema „Rituale: Lebenszeichen – Glaubenszeichen“. Der Tag schließt mit einem Familiengottesdienst in der Vinzenzkirche um 16.15 Uhr.

Freunde wiedertreffen

„Im Alltag gibt es viele Lebenszeichen, das kann ein ganz gewöhnliches Mittagessen sein. Aber man muss es spüren und darauf aufmerksam werden“, sagt Schwester Marzella. So kann auch eine kindliche Freundschaft ein Lebenszeichen sein. Und in den vergangenen Jahren hat sich beim „Fest der Begegnung“ immer wieder gezeigt, wie schnell Kinder Freundschaften schließen. „Viele Familien kommen immer wieder“, ist die Erfahrung der Schwestern. Manche mit ganz kleinen Kindern, andere mit Teenagern, die an diesem Tag Freunde von vergangenen Jahren wiedertreffen wollen.

Die Teilnehmerzahlen beim Begegnungstag halten sich konstant zwischen 100 und 200 Gästen, das Interesse ist nach wie vor groß. Rund 25 Schwestern sorgen für einen gelungenen Ablauf des Fests der Begegnung, zu dem sich Familien noch bei Schwester Marlies Göhr im Bildungsforum unter 07393/30325 oder unter sr.marlies@untermarchtal.de anmelden können.

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