Tarifkonflikt Liebherr-Chef: 28 Stunden sind für Arbeitgeber ein Problem

Mario Trunzer kritisiert die Forderungen der IG-Metall.
Mario Trunzer kritisiert die Forderungen der IG-Metall. © Foto: Marc Hörger
Ehingen/Ulm / swp 13.12.2017
Der Liebherr-Geschäftsführer Mario Trunzer widerspricht der Forderung der IG Metall nach einer verkürzten Arbeitszeit.

Im sich entwickelnden Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie hat sich jetzt auch Mario Trunzer zu Wort gemeldet. Der Liebherr-Geschäftsführer und Vorsitzende der Bezirksgruppe Ulm des Arbeitgeberverbands Südwestmetal hat mit der Forderung der Gewerkschaft nach befristeter Teilzeit mit 28 Wochenstunden die meisten Probleme.

„Ein Geschäftsbetrieb ist mit einer solchen Regelung nicht vernünftig planbar“, schreibt Trunzer in einer Mitteilung. „Die Umsetzungsprobleme müssen dann alle anderen Mitarbeiter ausbaden, die dieser Regelung nicht unterliegen. Letztlich leidet angesichts der Fachkräfteproblematik die Wettbewerbsfähigkeit darunter. Gründe dafür sind die hohe Kostenbelastung und die hohen Planungs- und Umsetzungsanstrengungen. Das wird selbst bei allerbester Planung nie reibungslos laufen.“

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