Glaube 150 Pilger bei der neunten Wallfahrt am Josefstag

Am Kalkwerk vorbei hinauf zum Wald pilderten gestern rund 150 Gläubige bei der Josefswallfahrt.
Am Kalkwerk vorbei hinauf zum Wald pilderten gestern rund 150 Gläubige bei der Josefswallfahrt. © Foto: Ingeborg Burkhardt
Untermarchtal / Ingeborg Burkhardt 20.03.2018
Am Sonntag pilgerten etwa 150 Katholiken vom Kloster Untermarchtal zum Josefs-Kirchlein nach Kirchen.

In Untermarchtal gibt es seit der Ankunft der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern vom Vinzenz von Paul vor über 100 Jahren eine Wallfahrt am Namenstag des Heiligen Josef, das in der römisch-katholischen Kirche ein Hochfest ist. Allerdings waren bis 2006 stets Gruppen von Schwestern alleine nach Kirchen gepilgert. Seit 2007 sind zu den Fuß-Wallfahrten zudem auch die Josefs oder Josefinen und deren Angehörige sowie alle interessierten Katholiken eingeladen – und es werden immer mehr. Am Sonntag kamen zu der Wallfahrt rund 150 Gläubige, mehr als 100 davon hatte sich bereits im Vorfeld dazu angemeldet. Dazu strömten noch ein paar Dutzend weitere Pilger ein, die sich selbst verköstigten.

Unter dem Motto „Josef, voll Hoffnung und Geduld“ feierten die Christen zum Auftakt des Festtags einen Gottesdienst mit Domkapitular Monsignore Dr. Uwe Scharfenecker, Superior Edgar Briemle und den Pfarrern Dr. Thomas Pitour aus Munderkingen, Franz Glaser aus Untermarchtal und Berthold Wagner aus Talheim sowie den Diakonen Johannes Hänn aus Obermarchtal und Oliver Mayer aus Unlingen.

Nach der Eucharistiefeier und dem Frühstück im Bildungshaus, machten sich die Pilger bei kaltem Ostwind betend auf den Marsch durch den verschneiten Wald zu der 1702 erbauten Joseph-Kapelle auf dem Hügel vor dem Ehinger Teilort Kirchen. Männer der Feuerwehren aus Kirchen und Untermarchtal sorgten dafür, dass die Pilger sicher über die Straßen kamen. Nach einer Andacht ging es vorbei am Schloss Mochental zum Kreuz an der Weggabelung, das 2007 bei der ersten großen Wallfahrt eingeweiht worden war. Dort machte die Gemeinschaft der Wallfahrer noch einmal Statio zum Beten. Danach stand für die angemeldeten Pilger ein Bus bereit, der sie zum Kloster zurückbrachte, wo auf sie ein Mittagessen wartete.

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