Rottenacker 1100 Besucher kommen zur Après-Ski-Party in Rottenacker

Bauer Gunther war der Star des Abends. Bei der "Ischgeeil-Party" des Musikvereins Rottenacker ließen sich viele mit ihm ablichten.
Bauer Gunther war der Star des Abends. Bei der "Ischgeeil-Party" des Musikvereins Rottenacker ließen sich viele mit ihm ablichten. © Foto: Doris Moser
Rottenacker / DORIS MOSER 05.01.2015
Mit Bauer Gunther als Stargast landete der Musikverein Edelweiß Rottenacker bei seiner zweiten Après-Ski-Party einen tollen Erfolg gelandet.

Jetzt schon gilt als sicher, dass es Anfang 2016 die dritte "ISCHGeeeiL"-Party des Musikvereins Edelweiß Rottenacker geben wird, nachdem die Zweitauflage am Samstag die Turn- und Festhalle aus allen Nähten platzen ließ. Etwa 800 Besucher waren voriges Jahr zur ersten Party gekommen, diesmal wollten es rund 1100 Partygäste gemeinsam mit Bauer Gunther krachen lassen. Er ist bekannt aus der Fernsehserie "Bauer sucht Frau" und hatte seine derzeitige Bäuerin Jessica im Schlepptau. In Rottenacker wurde der Bauer aus der Nähe von Nürnberg, der dort einen Hof mit 1800 Schweinen bewirtschaftet, zum Partylöwen.

"Rein durch Zufall kam der Kontakt mit Gunther zustande und er hat spontan und unkompliziert zugesagt", erklärt Musikvereins-Vorsitzender Wilfried Maier. Wie sich zeigte, war dies eine gute Idee. Bei einem Interview gleich nach Beginn der Veranstaltung plauderte Gunther etwas aus dem Nähkästchen über seine Rolle als Fernsehstar und gab Einblick in sein Leben als Schweinebauer. Die Arbeit auf dem Hof stemmt er mit einigen Freunden, weil seine Rolle und das Drumherum doch ziemlich Zeit brauche.

"Der ist total sympathisch", schwärmte Tanja, und ihre Freundin Laura fand Gunther "einfach süß". Viele der Mädels, die mächtig auf den Jungbauern "abfuhren", waren im feschen Dirndl zum Après-Ski gekommen, die Männer in krachledernen Hosen und Karohemden. Manche nahmen einen sehr weiten Weg in Kauf, so kamen jugendliche Gäste mit dem Auto bis aus Wiesbaden, um Gunther zu treffen. Der Stargast ließ sich nicht nur im Foyer zwischen Stroh und Kuhstall-Ambiente geduldig fotografieren mit vielen Verehrerinnen und coolen Jungs, sondern er legte im Wechsel mit DJ MC PhilHouse auch zwei Stunden Musik auf. Schlager, Evergreens und Alpenjodler waren bunt gemischt, den Leuten gefiel's.

Auch an den Bars in der Halle wurde bis weit nach Mitternacht ausgelassen gefeiert. Freuen wird sich beim Kassensturz auch der Kassierer. Der Verein brauche solch große und erfolgreiche Veranstaltungen, um finanziell über die Runden zu kommen und vor allem weiterhin die Jugendarbeit im bisherigen Umfang zu leisten. Allerdings sei auch sehr viel Aufwand damit verbunden, sagt Maier. Doch ein schlagkräftiges Team stemme die Arbeit samt Logistik perfekt.

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