Crailsheim Waldorfschüler präsentieren ihre Praktika

Crailsheim / PM 19.01.2016

Die Waldorfschule verfolgt in ihren oberen Klassen ein besonderes Konzept. Ein zentraler Aspekt dabei sind ausführliche und gut abgestimmte Praktikumsphasen. Diese sollen den Jugendlichen ermöglichen, Erfahrungen in der Berufs- und Arbeitswelt zu sammeln. Mit intensiver Vor- und Nachbereitung werden diese dann sorgsam aufbereitet und reflektiert.

Dazu gehört eine Präsentation des Erlebten am Ende jeder Praxisphase. Eine solche fand jüngst wieder einmal in der Schule in der Burgbergstraße statt. Es ging um ein unmittelbar zuvor absolviertes dreiwöchiges Industriepraktikum. Der Eurythmieraum der Schule war voll, und die Schüler sahen sich einer richtigen Kulisse gegenüber. Schön war das Interesse der Freien Schule am Tempelhof, die mit einer Vielzahl von Schülern und Lernbegleitern zugegen war.

Zu Gast waren mit Jürgen Kutscher von Vogelmann Chemie und Gärtnermeister Wilhelm Volz zwei Vertreter der Betriebe, in denen die Praktika gemacht wurden.

Hauptteil der Veranstaltung waren natürlich die Präsentationen. Für die Verantwortlichen war dabei zu erkennen, wie sich die einzelnen Schüler im Vergleich zu früheren Präsentationen gesteigert haben. Selbstbewusst und wie selbstverständlich traten sie auf. Die Tätigkeiten im Praktikum wurden frei und lebendig beschrieben. Zum Abschluss des Abends stand eine Gesprächsrunde mit Schülern, Lehrern, Betriebsvertretern und Praktikumsbetreuern auf dem Programm, in der den Waldorfschülern Lob für ihr Auftreten in den Betrieben ausgesprochen wurde. Auch für die Schule gab es ein Lob.

"Dank gebührt den Betrieben, die es ermöglicht haben, ein solches dreiwöchiges Praktikum zu ermöglichen", schreibt die Waldorfschule in einer Pressemitteilung. Dies scheint in der Crailsheimer Schullandschaft "noch eher unüblich" zu sein, heißt es weiter.

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