Die Tischtennis-Saison 2019/2020 wurde aufgrund der Corona-Krise in allen deutschen Spielklassen mit sofortiger Wirkung abgebrochen. So haben es der Deutsche Tischtennis-Bund und seine 18 Landesverbände in einer gemeinsamen Telefonkonferenz am beschlossen.

Das bedeutet auch, dass die Tabellen zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung eingefroren und so über sämtliche Auf- und Abstiege entscheiden werden. Entscheidungen zum Umgang der in den Abschlusstabellen auf den Relegationsplätzen befindlichen Mannschaften trifft jeder Landesverband für die jeweiligen Spielklassen für sich und veröffentlicht diese in den nächsten Tagen.

„Das war die einzig richtige Entscheidung“, so Wasilis Alvanidis, der in der Verbandsliga für die Spvgg Satteldorf spielt. „Wir hatten so etwas schon vermutet. Zuletzt durften wir ja nicht mehr trainieren und die Wechselfrist läuft Ende Mai aus.“ Allerdings könne es schon einige Härten dadurch geben. “Vier Spieltage stehen beispielsweise in der Verbandsliga noch aus, und vielleicht hätte der ein oder andere Abstiegskandidat ein leichteres Restprogramm vor sich gehabt.“

Mit Blick auf die Auf- und Abstiegsspiele wollen der Deutsche Tischtennisbund und die Landesverbände kurzfristig individuell überlegen, wie mit den betroffenen Mannschaften umgegangen wird. Einige Härtefallentscheidungen werden also sicherlich noch fallen.