Seit längerem benötigt das Tierheim Crailsheim mehr Raum. Die Kosten für diese Erweiterung, die den Findelkatzen zugutekommen soll, belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gibt’s vom Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz.
Um diese Förderungsmittel abrufen zu können, so Stadtsprecher Christian Herse, müssen aber mindestens weitere 30 Prozent von den Kommunen bezuschusst werden. Nachdem das Tierheim Crailsheim auch von umliegenden Gemeinden zur Unterbringung von Fundtieren genutzt wird, beteiligen sich diese jeweils in Relation zu ihrer Einwohnerzahl.
Als größte Kommune übernimmt Crailsheim auch „den mit Abstand größten Anteil“, so Herse. Weitere 30 Prozent der Kosten sind der Eigenanteil des Tierschutzvereins. Die Vorsitzende Claudia Hofmann stellt eine erste Bausteinaktion vor; das entsprechende Formular gibt’s unter tierheim-crailsheim-ev.de. Hofmann erklärt, dass es derzeit für rund 170 pro Jahr eingelieferte Katzen nur zwei Quarantäne-Räume gibt. Viel zu wenig.