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Nicole Kidman arbeitet gern mit Lars von Trier zusammen. Foto: dpa
Nicole Kidman arbeitet gern mit Lars von Trier zusammen. Foto: dpa
SWP 13.09.2012

Schauspieler Heiner Lauterbach hat keine Angst vor Schwulen-Klischees, wenn er für einen Film einen Homosexuellen spielt. "Das kann man nicht übertreiben", sagte der 59-Jährige dem Magazin "Focus". Lauterbach wird oft als Macho und Frauenheld betitelt. Im Kinofilm "Vatertage - Opa über Nacht" (siehe "Neu in den Kinos") schlüpft er nun in die Rolle des schwulen Vaters der Hauptfigur.

Schauspieler Dustin Hoffman hat beim Filmfestival in Toronto mit der Weltpremiere von "Quartett" sein Regiedebüt gegeben. "Ich bin nun seit 45 Jahren in diesem Geschäft, aber Sie glauben nicht, was mir dieser Moment bedeutet", sagte der Oscar-Preisträger nach der Galavorstellung. Das Publikum feierte den Film des 75-Jährigen minutenlang. Die Komödie erzählt die Geschichte der Bewohner einer Seniorenresidenz für betagte Operndiven, Sänger und Orchestermusiker.

Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman (45) sucht sich gerne Regisseure mit neuer Bildsprache wie Gus Van Sant, Baz Luhrmann oder Lars von Trier. "Ich arbeite gut mit Leuten zusammen, die extrem sind", sagte sie der "New York Times". Deshalb versuche sie auch - obwohl sie mit der Hauptrolle in dem Grace-Kelly-Film "Grace of Monaco" sehr beschäftigt ist -, dem als schwierig geltenden Dänen Lars von Trier (56) für "The Nymphomaniac" in einer Nebenrolle zur Verfügung zu stehen. "Er macht Dinge, die sonst niemand im Kino tut. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, aber seine Art des Filmemachens ist unglaublich intensiv."