Die Stadtwerke Stuttgart GmbH betreiben den Windpark, den die ABO Wind AG aus Wiesbaden geplant hat. Im Oktober 2015 gingen die vier Windenergieanlagen vom Typ Vestas V126 ans Netz.

Mit einem Bürgerfest wurde der Windpark jetzt offiziell eingeweiht – in Anwesenheit des Ansbacher Bundestagsabgeordneten Josef Göppel, des Dinkelsbühler Oberbürgermeisters Dr. Christoph Hammer, des Wilburgstettener Bürgermeisters Michael Sommer, von Thilo Reuther von den Stadtwerken Stuttgart und von Diana Lauer von der ABO Wind AG.

Die mehr als 700 Besucher informierten sich bei den Fachleuten umfassend über die Windenergie. Dr. Matthias Körner, Projektleiter bei ABO Wind, öffnete den Turmfuß des Windrades, um die Anlagentechnik vorzustellen.

Christoph Hammer erklärte: „Wir freuen uns, dass wir nun unseren Windpark einweihen, den uns vor über drei Jahren Diana Lauer, Abteilungsleiterin Planung von ABO Wind zum ersten Mal vorgestellt hat. Mit dem Projektentwickler ABO Wind und in bester Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden haben wir dieses Projekt realisiert. Wir heißen die Stadtwerke Stuttgart als neuen Eigentümer herzlich willkommen und freuen uns, dass Sie hier sind.“

Die Stadtwerke Stuttgart hatten bei der Realisierung des Windparks mit erfahrenen Partnern zusammengearbeitet. Planung, Bau und technische und kaufmännische Betriebsführung des Windparks übernahm der Projektentwickler ABO Wind aus Wiesbaden. Hersteller der vier Windräder ist die Firma Vestas, die auch für die Wartung der Rotoren zuständig ist. Die Genehmigung für den Windpark wurde im Oktober 2014 durch das Landratsamt Ansbach erteilt. Im April 2015 erfolgte der erste Spatenstich; bis Oktober 2015 waren alle Windenergieanlagen an das Stromnetz angeschlossen.

Die Stadtwerke Stuttgart haben in den Windpark rund 24 Millionen Euro investiert. Die Windkraftanlagen erzeugen pro Jahr etwa 33 Millionen Kilowattstunden Strom – genug für 11.000 Haushalte – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Anlagen an sechs Standorten

Die Stadtwerke Stuttgart betreiben an sechs Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen 31 Windkraftanlagen, die mehr als 65.000 Haushalte versorgen und so jährlich rund 140.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen.