Crailsheim Stadtverkehr, Partnerstädte und jugendfreie Werbung

Christine Hofmann 26.11.2016

Jens Zielosko (CDU) beklagt die Verkehrsbelastung durch Schwerlastverkehr in der Gaildorfer Straße in Altenmünster und regt an, eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzurichten und Pflanzkübel als Verkehrsberuhigung aufzustellen. „Das ist Sache der Verkehrsbehörde und eine Frage der Verkehrskontrolle“, sagt Oberbürgermeister Rudolf Michl. „Wir werden dort anfragen.“

Gerhard Neidlein (CDU) möchte wissen, ob es im Ermessen der Stadtverwaltung liegt, den Schulbeginn am Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) von derzeit 7.30 Uhr auf 7.45 Uhr zu verlegen. „Dann gäbe es bessere Busverbindungen für die Schüler aus Onolzheim“, betont Neidlein. Erster Bürgermeister Harald Rilk antwortet, dass es Sache der Schule ist, den Unterrichtsbeginn festzulegen. „Ich erinnere mich, dass darauf geachtet wurde, unterschiedliche Anfangszeiten am LMG und der Realschule zur Flügelau einzurichten, weil es sonst zu Problemen bei der Schülerbeförderung gekommen wäre“, so Rilk.

Jochen Lehner (AWV) bittet um Prüfung, ob durch optimierte Ampelschaltung der Verkehr in der Goethestraße in einen besseren Fluss gebracht werden kann. „In Stoßzeiten gibt es lange Rückstaus.“ Viel Hoffnung auf Besserung kann Baubürgermeister Herbert Holl nicht machen: „Die Grünzeiten wurden bereits verlängert. Wir sind an diesem Knoten an der Leistungsfähigkeit angekommen – es ist einfach zu viel Verkehr da.“

Gernot Mitsch (SPD) möchte wissen, ob das jährliche Budget, das für die Städtepartnerschaften zur Verfügung steht, ausreichend ist. Darüber hinaus berichtet Helga Hartleitner (SPD), dass die Präsidenten der Partnerschaftskomitees beschlossen haben, die Delegationen aus den Partnerstädten künftig auch zum Kulturwochenende einzuladen. „Ziel ist, dass sie außer dem Volksfest noch eine andere Seite von Crailsheim kennenlernen“, so Hartleitner. Es herrsche Unruhe innerhalb der Komitees, da nicht klar sei, wie die Stadt in dieser Angelegenheit entschieden habe. Nach Aussage von OB Michl ist die Entscheidung bereits gefallen: „Künftig soll im Wechsel einmal zum Volksfest und im nächsten Jahr zum Kuwo eingeladen werden.“

Charlotte Rehbach (Grüne) fragt an, ob die Stadtverwaltung darauf einwirken könne, dass auf dem Werbeplakat vor dem  Nachtclub Taboo in der Schillerstraße keine sexistische Werbung mehr gezeigt werden dürfe. „Das Thema ist schon mehrfach angesprochen worden“, erklärt Oberbürgermeister Michl dazu, „da gibt es nicht viele Einflussmöglichkeiten unsererseits.“ hof