Crailsheim Sieg mit Bildern aus der Natur

Nach dem Wettbewerb beim Film- und Videoclub Crailsheim (von links): Vorsitzender Bernd Krug, Gewinnerin Margita Krug, Hubert Ulrich, Dianne Reichart, Karl Reichart, Heiko Henn, Otto Neumann und Waldemar Jauch.
Nach dem Wettbewerb beim Film- und Videoclub Crailsheim (von links): Vorsitzender Bernd Krug, Gewinnerin Margita Krug, Hubert Ulrich, Dianne Reichart, Karl Reichart, Heiko Henn, Otto Neumann und Waldemar Jauch. © Foto: Film- und Videoclub Crailsheim
PM 14.08.2015
Margita Krug hat den Kurzfilmwettbewerb des Film- und Videoclubs Crailsheim gewonnen. Bei dem Wettbewerb hatten außer der Gewinnerin acht Autoren ihre Beiträge vorgestellt.

Otto Neumann zeigte mit dem Titel "Faszination Meeresküste", welche Anziehungskraft die Meeresküste auf den Menschen ausübt und welche Gefahr damit verbunden sein kann. Die Brandung an Stränden und Felsen formt die Meeresküste ständig neu.

Im Beitrag mit dem Titel "Das Crailsheimer Modell" hat Autor Hubert Ulrich die Klärschlammverwertung Waldeck vom ersten Spatenstich bis zur Insolvenz mit der Kamera begleitet. Der Film zeigte den Bau und die aufwendige Maschinentechnik, die versagte und unter anderem zu einem hohen Schuldenberg der Stadt Crailsheim führte.

"Kirchberger Wassergeschichten" vom Waldemar Jauch zeigte eine Anekdote vom Besuch des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, der 1956 die Stadtkirche Kirchberg besichtigte und ja auch nur ein Mensch mit biologischen Bedürfnissen war. Hans Immle und Max Breitkopf präsentierten eine neue Erfindung, mit der man ständig warmes Wasser habe.

Dianne Reichart beobachtete in ihrem Wettbewerbsbeitrag "Feldwespen" die Insekten in ihrem Gewächshaus, in dem sie seit Jahren ihr Nest haben. Die Feldwespen sind den Menschen gegenüber friedlich, wenn man sie in Ruhe wohnen lässt. Eines Tages kam es jedoch zu einer "Schlägerei", als eine fremde Königin versuchte, das Nest zu übernehmen.

"Eine etwas andere Alpenüberquerung" " war der Titel des Streifens von Gerd Kamer. Er zeigte eine Alpenüberquerung mit Fahrrad und Helmkamera. Die "Via Claudia Augusta" meisterte er von Reutte in Tirol bis nach Limone am Gardasee.

"Wiedersehen" nannte Karl Reichart seinen Wettbewerbsbeitrag. 160 Kadetten aus allen Teilen der alten Bundesrepublik, unter ihnen auch der Autor, begannen ihre Marineausbildung 1968. Auch nach Ausbildung und unterschiedlichen Laufbahnen riss der Kontakt zwischen den Crew-Mitgliedern nicht mehr ab. Sie blieben ein Leben lang Freunde, und sie treffen sich regelmäßig.

"Schnitzel panieren" von Heiko Henn zeigte eine Hochzeitsüberraschung. Am menschlichen Körper wurde demonstriert, wie Schnitzel paniert werden. Hierzu wendeten sich die Probanden nur mit Badehose bekleidet in Milch und Ei, um danach mit Semmelbrösel bestreut zu werden.

Der Beitrag von Margita Krug überzeugte das Publikum am meisten. "Er ist's" nannte sie ihren Film in Anlehnung an das Frühlingsgedicht von Eduard Mörike. Aufnahmen aus der Pflanzen-, Insekten-, Tier- und Vogelwelt unterlegte sie mit passenden Gedichtzeilen. Zeitrafferaufnahmen zeigten das Öffnen einer Seerose und eine im Tal aufziehende Regenfront.