Crailsheim/Satteldorf Sieben-Minuten-Beiträge: Waldemar Jauch bester Kurzfilmer 2014

Waldemar Jauch gewann heuer den Film-Wanderpreis. Privatfoto
Waldemar Jauch gewann heuer den Film-Wanderpreis. Privatfoto
Crailsheim/Satteldorf / PM 05.08.2014
Sieben Minuten durften sie dauern, die Beiträge, die beim Kurzfilmwettbewerb 2014 des Crailsheimer Film- und Videoclubs zugelassen waren. Den besten Film hatte heuer Waldemar Jauch gestaltet.

Mit mehr als 100 Gästen war die Veranstaltung im Restaurant Golden Nugget in Satteldorf gut besucht. Es gab vielseitige und interessante Filme zu sehen, allesamt Uraufführungen.

Otto Neumann hat in seinem Film "Reisefieber" hunderte von Staren vor dem Flug ins Winterquartier mit der Kamera beobachtet. Die Vögel sammelten sich auf einem Baukran. Vereinzelt hat der Autor den Vögeln menschliche Stimmen untergeschoben.

Petra Haase zeigte in ihrem "Oldtimer on tour" eine Ausfahrt der Interessengemeinschaft Ellrichshausen von Crailsheim nach Öttingen. Dabei waren wahre Schmuckstücke alter Fahrzeuge am Start.

"Unter Wasser" war der Filmtitel von Bernd Krug. Unterwasseraufnahmen vom Schnorchelurlaub im Roten Meer zeigten den Fischreichtum und noch intakte Korallenriffe.

Autor Hubert Ulrich hat einen etwas anderen Film vom Fränkischen Volksfest präsentiert. "Volksfest-Splitter" zeigte Momentaufnahmen und Beobachtungen der Besucher beim Festzug und beim eigentlichen Fest auf dem Festplatz aus besonderem Blickwinkel.

Gerd Kamer war mit dem Film "Gefiederte Edelsteine" im Urwald von Costa Rica unterwegs. Dort gibt es exotische Vogelarten, unter anderem unzählige Kolibris. Er informierte die Zuschauer über ihre Lebensweise und Anatomie.

"Ein fränkischer Brauch in Ingersheim" war der Filmtitel von Margita Krug. Die Autorin hat das Osterbrunnenschmücken bei den Ingersheimer Landfrauen gefilmt. Zu den Vorbereitungsarbeiten wurden Hunderte von Hühnereiern umhäkelt und Girlanden gebunden.

"Wenn Landratten Seebeine wachsen" hieß der Beitrag von Karl Reichart. Der Autor zeigte historische Aufnahmen von dem Segelschulschiff "Gorch Fock" und wie es im Sprachgebrauch dazu kommt, dass bei der ersten Seefahrt von Kindern auf kleinen Booten Seebeine wachsen.

Der spätere Sieger des Wettbewerbs, Waldemar Jauch, hatte mit seinem Film "Handy-cap" das Thema Handy-Manie unter die Lupe genommen. Er zeigte den heutigen Umgang der Jugend mit dem Smartphone und stellte in lustiger und eindrücklicher Weise dar, wie die junge Generation heute kommuniziert und mit diesem Medium umgeht. Der Film erhielt mit Abstand am meisten Stimmen. Waldemar Jauch wurde bei der Abstimmung verdienter Sieger und erhielt den Wanderpreis für ein Jahr.