Crailsheim / Sebastian Unbehauen  Uhr
Die Realschule am Karlsberg hat zur ersten Berufsmesse in den eigenen Räumen eingeladen.

Bei der Berufsmesse in der Realschule am Karlsberg haben Schüler und Arbeitgeber erste Kontakte geknüpft. Im Blickpunkt standen Handwerks- und Pflegeberufe.

Die Schüler sollten sich ein Bild von verschiedenen Berufen machen, und die Unternehmen sollten eine Plattform bekommen, sich vorzustellen. Immerhin gestaltet sich die Suche nach Auszubildenden für Unternehmen im Handwerk und in der Pflege schwierig. Deshalb hatte Schulleiter Ulrich Kern zur ersten Berufsmesse in die Realschule am Karlsberg eingeladen. Mitarbeiter und Vertreter aus 21 Betrieben aus Gewerbe, Industrie, Handwerk und Pflege stellten sich und ihre Arbeit drei Stunden lang vor.

Besonderes Augenmerk lag auf den Neuntklässlern. Immerhin sollen sie in diesem Schuljahr bei Praktika zur „Berufsorientierung an Realschulen“ in die Berufswelt schnuppern. Eingeladen waren zudem die Schüler der achten Klassen im Fach WBS, was für Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung steht. Die Lehrer freuten sich auch über das große Interesse der Eltern. „Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl begleiten, weil sie bei diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen“, erklärt WBS-Lehrerin Natalie Wagner.

Um sich genauer über die Berufe des Schreiners, Konditors, des Alten- und Krankenpflegers und anderer zu informieren, bekamen die Schüler einen Leitfaden in die Hand. Besonders interessant war für die jungen Leute, was der Tätigkeitsbereich der einzelnen Berufe ist, welche Voraussetzungen sie benötigen und wie die Einstellungs- und Weiterbildungschancen sind.

Außerdem war es an einigen Messeständen möglich, die Berufe auszuprobieren. Mädchen frisierten begeistert Freiwillige am Stand der Frisöre. Viele ließen zudem ihren Blutzucker von Krankenpflegern überprüfen.

Die künftigen Auszubildenden bewerteten diesen Nachmittag als vollen Erfolg, auch die Aussteller waren voll des Lobs. Sie haben diesen Tag als sehr gewinnbringend erlebt, weil die Jugendlichen großes Interesse zeigten und man intensive Gespräche führte. „Einigen Schülern ist es sogar gelungen, Praktikumsplätze zu ergattern und feste Termine zu vereinbaren“, sagte Schulleiter Kern, der außerdem die sehr gute Organisation seiner Kollegen lobte.

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