Auszeichnung Schatzkästle Hohenlohes gewürdigt

Langenburg / Sebastian Unbehauen 02.09.2017

Gleichgesinnte Park- und Gartenbesitzer aus Hohenlohe und Umgebung haben sich in diesem Jahr unter dem Motto „Schatzkästchen im Nordosten“ zum Gartennetzwerk Hohenlohe zusammengeschlossen. Was sie verbindet: Sie alle sind bereit, ihre Parks und Gärten zumindest einmal im Jahr für Besucher zu öffnen.

Gestern wurde bei der Mitgliederversammlung in Langenburg zum ersten Mal der „Garten des Jahres“ ausgezeichnet – der Burggarten in Rothenburg ob der Tauber. Stellvertretend für die Stadt nahm Robert Nehr die Urkunde in Empfang. Die Ehrung übernahm  Schirmherr Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg. Der Fürst sagte lächelnd, das Hohenlohe-Netzwerk setze sich über die von Napoleon gesetzten Grenzen hinweg; ganz bewusst habe man eines der vier Mitglieder aus dem fränkisch-bayrischen Raum ausgezeichnet, die Stadt Rothenburg.

Der „Garten des Jahres 2017/18“ stehe stellvertretend für alle anderen grünen Sehenswürdigkeiten der Region an Kocher, Jagst und Tauber und feiere damit die hohe Kunst der Park- und Gartengestaltung, so Projektleiter Andreas Dürr von der Touristikgemeinschaft Hohenlohe, der das Netzwerk gemeinsam mit Mitarbeiterin Luna Neugebauer koordiniert.