Bauarbeiten Röhre wird in Bahndamm eingezogen

Wilfried Wild, (Geschäftsführer Awus-Bau) Bürgermeister Raimund Müller, Hauptamtsleiter Lars Freytag, Hartmut Blache (Ingenieurbüro ICR) und Michael Beyrer (von links) stimmen sich ab.
Wilfried Wild, (Geschäftsführer Awus-Bau) Bürgermeister Raimund Müller, Hauptamtsleiter Lars Freytag, Hartmut Blache (Ingenieurbüro ICR) und Michael Beyrer (von links) stimmen sich ab. © Foto: Achim Klemm
Jagstzell / Achim Klemm 14.03.2018

Der Bau der Fuß­gängerunterführung in Jagstzell geht nun in die Endphase. Nach rund fünf Monaten Bauzeit wird das Bauwerk während einer Bahnsperrpause unmittelbar neben der Bahnunterführung Ende März eingeschoben. Mit den Worten: „Das Jahrhundertbauwerk nimmt nun langsam Konturen an“, beschrieb Bürgermeister Raimund Müller die derzeitige Situation. Alles läuft planmäßig, und es hat auch keine witterungsbedingten Verzögerungen gegeben. Müller lobte in diesem Zusammenhang die Bauleitplanung und die Arbeitskräfte für die zügige und professionelle Bauabwicklung.

 In der Zeit zwischen dem 24. und 28. März wird die Fußgängerröhre während einer 110-stündigen Bahnsperrung auf einer Verschiebegleisbahn mit einer hydraulischen Seilwinde Stück für Stück in den Erdwall eingezogen. Innerhalb von sieben Stunden soll alles erledigt sein. Es muss in dieser knappen Zeit alles reibungslos über die Bühne gehen. Die Röhre ist rund zwölf Meter lang, drei Meter breit und zweieinhalb Meter hoch.

Minutiös getaktet

„In der Bahnsperrpause gibt es insgesamt acht Baustellen zwischen Goldshöfe und Crailsheim, wo unter anderem Gleiswechsel und verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen vorgenommen werden“, so Hauptamtsleiter Lars Freytag. „Alles ist praktisch minutiös getaktet, dass auch alles funktioniert, wie es sein soll“, ergänzte der Bürgermeister.

Müller bezifferte die Gesamtkosten der Baumaßnahme auf 3,2 Millionen Euro. Aus dem Fördertopf der Gemeindeverkehrsfinanzierung erhält die Gemeinde knapp eine Million Euro. Aus dem Ausgleichstock und mit den Landessanierungsmitteln werden zusammen weitere 400 000 Euro an Zuschüssen erwartet. Die Gemeinde selbst muss noch rund 1,8 Millionen Euro schultern. Bis Ende August sollen schließlich alle Bauarbeiten mit dem ergänzenden Wegebau rund um die Fußgängerunterführung abgeschlossen sein. Dann können Fußgänger sicheren Schritts den Bahndamm durch die Röhre passieren.

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