Crailsheim / PM  Uhr

Überaus kundig in Sachen politischer Bildung zeigt sich die Realschule am Karlsberg in diesem Schuljahr; Schulleiter Ulrich Kern überreichte kürzlich die Preise für den Schülerwettbewerb des Landtags und für den europaweiten Wettbewerb. Kreative schriftliche Arbeiten sind dabei gefragt. Und das galt sowohl für Marc Rappolds Beitrag über seine europäische Identität, die seine Klasse schließlich zur Belohnung ins Europaparlament führte.

"Europa hilft - hilft Europa?" lautete das Rahmenthema für die Arbeit, die Tim Schweizer und Lukas Bürk einreichten. Sie beschäftigten sich dabei mit der Trinkwassergewinnung. Das Dorf Lesoit in Tansania, zu dem die Realschule eine Partnerschaft unterhält, diente als Beispiel für die Frage, wie wertvoll Trinkwasser eigentlich ist. Ein Landespreis in Form eines Buchgeschenks war für beide die Belohnung für die von ihnen erstellte Broschüre mit dem Titel "Wasser ist Leben."

Nicht weniger als sieben zweite und neun dritte Preise wurden den Schülern überreicht - in Form eines Bildbandes über den Ersten Weltkrieg für die Zweitplatzierten und über junge Europäer für die Drittpreisträger. Hierbei reichten die Themen der Beiträge von den Erziehungszielen der Zukunft über die Auswertung von politischen Karikaturen bis zu selbst erstellten Webseiten und Kurzfilmen über Chancen und Risiken von Computerspielen. Celine Fritz, Bettina Guth, Maren Hoffmann, Sarah Neu, Natalie Rücker, Verena Schanz und Janine Wegener errangen einen zweiten Preis, Maximilian Beck, Lena Heynold, Valerie Hörcher, Mauricio Knackfuß, Leon Knetter, Luca Lechler, Laura Rück und Thomas Spolwind einen dritten Preis.