Crailsheim/Kos Ralph Buckenmaier spendet Sprinter an Organisation "Flying Help" - Vor Ort nun mobiler

Auf Kos übergaben Michael Goldhahn von "Flying Help" (Dritter von rechts) und Ralph Buckenmaier (Zweiter von rechts) den Sprinter an "Kos Solidarity" um den Vorsitzenden George Chartofilis (Mitte).
Auf Kos übergaben Michael Goldhahn von "Flying Help" (Dritter von rechts) und Ralph Buckenmaier (Zweiter von rechts) den Sprinter an "Kos Solidarity" um den Vorsitzenden George Chartofilis (Mitte). © Foto: Burkard PR Consulting
Crailsheim/Kos / PM 09.10.2015
TC-Buckenmaier hat der deutschen Hilfsorganisation "Flying Help" einen Sprinter gespendet. Damit werden Lebensmittel und andere Hilfsgüter für auf Kos ankommende Flüchtlinge transportiert.

Die Flüchtlingshelfer auf der griechischen Insel Kos sind nun mobiler. Die deutsche Hilfsorganisation "Flying Help" hat als Sachspende von TC-Buckenmaier aus Crailsheim einen Mercedes-Transporter erhalten. Der Sprinter erleichtert die Verteilung von Lebensmitteln und anderen Gütern auf der Insel, was zuvor nur mit Kleinwagen möglich war. Überführt wurde der Wagen durch den Spender Ralph Buckenmaier und einen der Gründer von "Flying Help", Michael Goldhahn.

Normalerweise stehen bei der Flüchtlingskrise die großen Hilfsorganisationen im Mittelpunkt. Allerdings gibt es auch viele kleine Organisationen, die zielgerichtet arbeiten. Genau dies ist auch das Konzept von Michael Goldhahn, Fluglehrer für Privatpiloten. Er will Alternativen zu den großen Organisationen bieten und gründete zusammen mit einer kleinen Gruppe von Helfern 2006 die Organisation "Flying Help". Auf diese wurde Buckenmaier nach einem Bericht des Radiosenders Bayern 3 aufmerksam.

Urlaub abgebrochen um zu helfen

Bei "Flying Help" stand am Anfang die ehrenamtliche Unterstützung bei Krisen im Vordergrund. Nach einem Urlaub auf der Insel Kos wurde Michael Goldhahn die Lage der Flüchtlinge bewusst, die sich noch in Griechenland befinden. Er brach seinen Urlaub ab, um vor Ort zusammen mit seiner Frau zu helfen. Brote wurden geschmiert, Familien und schwangere Frauen wurden in Hotels gebracht.

Wieder in Deutschland, beschloss Michael Goldhahn eine Partnerschaft zwischen "Flying Help" und "Kos Solidarity" zu schließen, um die derzeitige Lebenssituation der Familien, die auf der Straße, zwischen Müll und in überfüllten Lagern leben, zu verbessern. Mittlerweile sind sie auf Kos eng mit Pensionen und anderen Unterkunftseignern vernetzt und können so schnell den Flüchtlingen helfen. Um die Lage weiterhin zu verbessern, werden Hygieneartikel, Nahrung, Geldspenden und freiwillige Helfer vor Ort und in Deutschland gebraucht.

Info Weitere Infos online unter www.flying-help.de

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