Waldenburg R. Stahl wieder "in der Spur"

Waldenburg / LSW 08.11.2014
Die abgewehrte Übernahme durch Weidmüller hinterlässt beim Explosionsschutz-Spezialisten R. Stahl weiterhin tiefe Spuren.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sank in den ersten neun Monaten um 32,6 Prozent auf 13 Millionen Euro, wie R. Stahl in Waldenburg mitteilte. Hintergrund seien einerseits die Kosten für die Verteidigung gegen den feindlichen Übernahmeversuch der Firma Weidmüller aus Nordrhein-Westfalen und andererseits die Vorlaufkosten im Zuge der Geschäftsexpansion. Der Umsatz legte minimal auf 227,1 Millionen Euro zu. Im dritten Quartal sieht sich das Unternehmen nun wieder "in der Spur". Die Erlöse kletterten von Juli bis September um 3,7 Prozent auf 80,6 Millionen Euro. Vorstandschef Martin Schomaker sagte, das Unternehmen habe sich wieder voll auf das operative Geschäft konzentriert und die Wachstums- und Effizienzprogramme konsequent fortgesetzt. R. Stahl bekräftigte seine zuletzt im August gesenkte Prognose, 2014 vor Steuern und Zinsen nur noch ein Ergebnis zwischen 18 und 22 Millionen Euro zu erwarten.

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