Zugunglück Polizei: "Einsatz der Rettungskräfte hat gut geklappt"

Informierte 2003 die Medien direkt an der Unfallstelle: Hans Ulrich Stuiber.
Informierte 2003 die Medien direkt an der Unfallstelle: Hans Ulrich Stuiber. © Foto: Privat
HARALD ZIGAN 07.06.2013
In seinem Berufsleben hat Hans Ulrich Stuiber, Pressesprecher der Polizeidirektion in Schwäbisch Hall, schon mit etlichen furchtbaren Fällen zu tun gehabt:.

„Die Katastrophe in Schrozberg ging mir aber besonders nah, weil auch drei Kinder unter den Todesopfern waren.“ Den Mammut-Einsatz der rund 500 Rettungskräfte in Schrozberg erlebte Hans Ulrich Stuiber als optimal koordiniert und effektiv: „Die Verzahnung hat sehr gut geklappt.“

Ein weitaus weniger gutes Zeugnis stellt der Polizei-Pressesprecher, der in den ersten vier Stunden nach der Kollision in Schrozberg rund 80 telefonische Interviews für Radio- und TV-Sender gegeben hat und dabei drei Akkus leer telefonierte, einigen skrupellosen Medienvertretern vor Ort aus: „Die konnten mit ihren Kameras nicht nahe genug an die Leichen herankommen – aber das waren Ausnahmen.“

Vor zehn Jahren: Tödliche Verwechslung in Schrozberg