Metallbau Perspektivisch ausgerichtet

Heribert Lohr 14.02.2018

Binder Apparate- und Behälterbau gehört nicht zu jenen Firmen, die regelmäßig in der Öffentlichkeit stehen. Dabei hätten es die Crailsheimer Metallbauspezialisten durchaus verdient, denn zu ihren Kunden zählen namhafte Betriebe aus dem Spezialmaschinenbau ebenso wie klassische Anlagenbauer in der Region. Sie alle vertrauen auf Behälterlösungen des mittelständischen Familienunternehmens aus Edelstahl, die in Sachen Oberflächenbearbeitung und ihrer technischen Auslegung höchsten Ansprüchen genügen müssen.

„Einen großen Teil unseres Erfolges verdanken wir unseren treuen Mitarbeitern“, sagt Geschäftsführer und Firmengründer Roland Binder. Ein Großteil der heute 50 Beschäftigten ist lange Jahre im Betrieb. So konnten erst vor kurzen Vladimir Kopp und Regina Fuchs (10 Jahre),  Erwin Lohrer sowie Geschäftsführer Martin Binder (25 Jahre) langjährige Arbeitsjubiläen feiern und Meister Manfred Weidenbacher ist mit 40 Jahren fast seit der Gründung des Unternehmens mit dabei. Der renommierte Behälterbauer setzt auf Kontinuität – auch an der Firmenspitze. Mit Thorsten Binder schickt sich nun die nächste Generation an die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben: Der gelernte Apparate- und Behälterbauer, der sich unter anderem zum technischen Betriebswirt und Maschinenbautechniker sowie technischer Betriebswirt qualifizierte, tritt in große Fußstapfen. Denn in seiner knapp 42-jährigen Historie entwickelte sich das Familienunternehmen vom Hersteller von Lagerbehältern für die Weinherstellung zum breit aufgestellten Produzenten von Behältern und Tanks für die chemische und pharmazeutische Industrie.  Das zweite ökonomische Standbein ist die Lohnbeizerei von Behältern, Gestellen und sonstigen Schweißkonstruktionen.

Das Unternehmen investierte regelmäßig in Millionenhöhe in wettbewerbsgerechte Produktionsanlagen und Gebäude; heute umfasst der Standort an der Roßfelder Straße mehr als 5500 Quadratmeter.  Der Einsatz  von High-End-Technologien wie etwa dem Orbitalschweißen  oder Wasserstrahlschneiden sind bei Binder eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie CNC-gesteuerte Bearbeitungsmaschinen oder eine effektive Lagerhaltung.

Um die hohen Qualitätsvorgaben der Kunden perspektivisch bedienen zu können, setzt Binder auf den Nachwuchs. Derzeit wird eine eigene Ausbildungswerkstatt aufgebaut. Diese wird von Jungmeister Timo Seeger mit aufgebaut und geführt. „Wir müssen unser Fachkräfte selbst aufbauen“, erklärt Maschinenbautechniker Martin Binder, „denn bei uns sind häufig besondere und spezielle Lösungen gefragt.“ Im Behälterbau ist noch immer sehr viel Handarbeit gefragt.  Eine hohe Fertigungstiefe gewährleistet die Fähigkeit,  auch besondere Vorgaben durch die Kunden flexibel abbilden zu können. Das Ergebnis:  Der Betrieb ist gut ausgelastet. Roland Binder: „Das wiederum eröffnet uns die Möglichkeit, uns zielgerichtet als attraktiver Arbeitgeber aufzustellen.

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