Crailsheim Patient hat OP gut überstanden

Crailsheims Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer und Kreiskämmerer Werner Schmidt (Bildmitte) gaben am Mittwoch in Begleitung von Mitarbeitern und Vertretern der Baufirma Hähnlein die sanierte Gartenstraße für den Verkehr frei.
Crailsheims Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer und Kreiskämmerer Werner Schmidt (Bildmitte) gaben am Mittwoch in Begleitung von Mitarbeitern und Vertretern der Baufirma Hähnlein die sanierte Gartenstraße für den Verkehr frei. © Foto: Andreas Harthan
Crailsheim / Andreas Harthan 13.09.2018
Die Gartenstraße in Crailsheim kann seit Mittwoch wieder befahren werden. Rathaus und Baufirma halten ihr Versprechen, dass die Sanierung vor dem Volksfest abgeschlossen wird.

Eitel Sonnenschein herrschte gestern nicht nur am Himmel über Crailsheim, sondern auch in den Gesichtern der Herren, die sich zur Wiedereröffnung der Gartenstraße in Crailsheim getroffen haben. Die Straße, die zu den meistbefahrenen in der Stadt gehört, war wegen Sanierungsarbeiten monatelang gesperrt gewesen, und musste unbedingt vor Beginn des Volksfestes fertig werden. Dass das klappt, hatten Rathaus und Baufirma zugesagt.

Erleichterung spürbar

Sie war am Mittwoch förmlich spürbar, die Erleichterung darüber, dass alles geklappt hat. Und so war es kein Wunder, dass oft „Danke!“ gesagt wurde. Kreiskämmerer Werner Schmidt bedankte sich bei der Crailsheimer Bauverwaltung für die gute Zusammenarbeit (gleichzeitig mit der Straßensanierung lief die Neugestaltung des Eingangsbereiches des Kreisklinikums). Schmidt und Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer bedankten sich bei der Baufirma Hähnlein aus Feuchtwangen für die gute Arbeit in Crailsheim (die Firma hatte sowohl für die Straßensanierung als auch die Vorplatzgestaltung den Zuschlag bekommen). Und Hähnlein-Bauleiter Bernd Andörfer bedankte sich bei Stadt und Landkreis für das der Firma entgegengebrachte Vertrauen.

Dass beide Maßnahmen vor dem Volksfest fertiggestellt werden konnten, ist keine Selbstverständlichkeit, und war, bekannte am Mittwoch Bauleiter Andörfer, eine „riesige Herausforderung“. Zum einen war der Zeitplan eng gesteckt, zum anderen musste trotz Vollsperrung stets gewährleistet sein, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausrücken konnten. „So was haben wir nicht jeden Tag“, beschrieb Andörfer die Herausforderung. Richtig eng wurde es, als bereits während des ersten Bauabschnittes die eine Woche, die als Puffer in den Zeitplan eingefügt worden war, verbraucht war. Von diesem Zeitpunkt an durfte bei der 1,8 Millionen Euro teuren Straßensanierung keine weitere Verzögerung eintreten.

Schon im Vorfeld hatte Gerhard Schacht, der im Rathaus zuständige Ressortleiter für Bauen und Verkehr, von einer Operation am offenen Herzen gesprochen und damit klar gemacht, dass trotz akribischer Planung jederzeit etwas schiefgehen kann. Doch dieser Fall trat nicht ein, und so konnte sich Oberbürgermeister Grimmer über „die neue Aorta“, die das städtische Straßennetz bekommen hat, freuen. Eine zusätzliche Freude ist ihm das „freundliche Gesicht“, das das Krankenhaus bekommen hat.

Bauarbeiten gehen weiter

Kreiskämmerer Schmidt, der auch Geschäftsführer des Kreisklinikums ist, räumte ein, dass es Zeiten gegeben hat, wo er Zweifel gehabt habe, ob alles gut geht. Umso größer sei nun die Erleichterung, dass alles nicht nur geklappt habe, sondern auch wohl gelungen sei. Er erinnerte daran, dass die Bauarbeiten auf dem Krankenhausgelände weitergehen. Der Antrag auf Bau eines Parkdecks vor dem Klinikum liege im Rathaus vor, und er hoffe nun, „dass die bisher so gute Zusammenarbeit weitergeht“. Schmidt hofft, dass mit dem Bau des Parkdecks im Frühjahr des nächsten Jahres begonnen werden kann.

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