Schwäbisch Hall Neuer Frontmann bei Schaeff

Dino Macho ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der Schwäbisch Haller Schaeff-Gruppe.
Dino Macho ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der Schwäbisch Haller Schaeff-Gruppe. © Foto: Andreas Harthan
Schwäbisch Hall / pm 18.07.2018
Seit Anfang des Monats ist Dino Macho neuer Geschäftsführer der Schwäbisch Haller Schaeff-Gruppe. Damit leitet Macho gemeinsam mit Alexander Schaeff die weiteren Geschicke der Firmengruppe, zu der auch Fima Maschinenbau in Obersontheim gehört.

Dino Macho kümmert sich als kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) um die Finanzen der Gruppe. Der 45-jährige Diplom-Kaufmann startete seine Karriere bei Porsche im Controlling und war für den Sportwagenhersteller sowohl im In- als auch im Ausland tätig. Es folgten Stationen als kaufmännischer Leiter bei namhaften Konzernen der Automobilzulieferindustrie. Dort hat er weitreichende Erfahrungen im Kauf und Verkauf von Unternehmen, in der Restrukturierung von Unternehmen, dem Wandel von Unternehmenskulturen sowie der Einhaltung von rechtlichen Richtlinien und Verhaltenskodizes aufgebaut. „Unsere Gruppen-Mitglieder fordern von uns eine stärkere aktive Beteiligung“, erklärt Alexander Schaeff, geschäftsführender Gesellschafter der Holding, die zukünftigen Herausforderungen. „Wir haben mit Dino Macho einen Fachmann gefunden, mit dem wir auf Augenhöhe tagesaktuelle Themen diskutieren können.“ Alexander Schaeff sieht in den nächsten Jahren eine Reihe von komplexen Themen auf die Gruppe zukommen, die sich schnell multiplizieren könnten.

Dino Macho soll sich unter anderem um den Kauf und die anschließende Integration von weiteren Firmen in die Holding kümmern, die Gruppenmitglieder beim Wachstum und bei anstehenden Veränderungen begleiten. „Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen sich Firmen dem dynamischen Wandel des Marktumfeldes permanent anpassen“, sagt der neue CFO. Dazu gehören auch Firmenausgründungen, die das Wachstum bestehender Sparten beschleunigen sollen – ebenso die weitere Internationalisierung der Gruppe. Durch ausländische Tochterunternehmen können Standardmaschinen und -anlagen günstig gefertigt und die inländische Hightech-Produktion mit Komponenten beliefert werden. Anspruchsvolle Maschinen werden aber weiterhin in Deutschland gefertigt, „das erwarten unsere Kunden von uns“, fasst Ale­xander Schaeff den Trend zusammen. Auch die Entwicklung wird weiterhin im Inland stattfinden, „das Know-how bleibt hier“.

Zur Schaeff-Holding gehört neben dem Prozessgasspezialisten Fima auch die Automatisierungsgruppe AFAG. Dazu kommen Ingenieurbüros, Hersteller von Verpackungsmaterial und von Mess- und Regeltechnik. Gesellschaften in den USA, China, Brasilien und Indien vertreiben die Produkte der Gruppe.

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