Spontaneinfall Neue Halle würdigt Jagstaue

Inge Weible ist eine der Namensgeberinnen für die neue Jagst-
heimer Halle.
Inge Weible ist eine der Namensgeberinnen für die neue Jagst- heimer Halle. © Foto: Jens Sitarek
Crailsheim / Larissa Wörn 14.03.2018

Beim Wettbewerb für die Namensgebung der neuen Sport- und Veranstaltungshalle in Jagstheim hat sich der Vorschlag von Inge Weible und Fritz-Martin Fetzer unter 30 eingereichten durchgesetzt. Jagstauenhalle soll das von Ortsvorsteher Horst Philipp als „Jahrhundertbauwerk“ bezeichnete Objekt heißen.

Inge Weible wohnt seit 1985 in der Jagstheimer Auenstraße. „Ich habe täglich einen tollen Ausblick auf die Jagstaue“, verrät die 61-Jährige. Sie stammt ursprünglich aus Bad Cannstatt, die Liebe zu ihrem Ehemann Klaus Weible hat sie jedoch ins Hohenloher Ländle gezogen. „Ich fühle mich hier wohl“, schwärmt Weible.

Die Vorsitzende der Jagstheimer Landfrauen ist Angestellte der Stadt. Unter anderem ist sie Reinigungskraft in der alten Jagst­heimer Turnhalle, für die der gebürtige Jagstheimer Fritz-Martin Fetzer als Hausmeister tätig ist.

Als sich Weible und Fetzer eines Tages bei der Arbeit in der Sporthalle über den Weg laufen, kommen sie ins Gespräch. Dabei geht es um den Hallenneubau und dessen Benennung.

Erst an die Obermühle gedacht

„Zuerst dachten wir an Obermühlenhalle, weil die Obermühle gar nicht weit weg ist“, erzählt der Hausmeister. Inge Weible kam dann aber wegen ihrer Wohnadresse auf Jagstauenhalle. „Das gefiel mir gut, weil es die wunderschöne Jagstaue würdigt. Den Vorschlag habe ich dann im Rathaus eingereicht“, so Weible.

Zusätzlich wurde derselbe Namensvorschlag von Armin Ehrmann aus Triensbach eingebracht, der in Jagstheim arbeitet. Das überzeugte letzten Endes den Ortschaftsrat: Er beschloss, das Bauwerk auf den Namen Jagstauenhalle zu taufen.

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