Neu in den Kinos

"Dirty Grandpa": Der Witwer Dick (Robert de Niro, links) und sein Enkel Jason (Zac Efron) wollen es in Florida krachen lassen.
"Dirty Grandpa": Der Witwer Dick (Robert de Niro, links) und sein Enkel Jason (Zac Efron) wollen es in Florida krachen lassen. © Foto: Constantin Film/dpa
SWP 11.02.2016

Dirty Grandpa

Dick (Robert De Niro) hat gerade seine Frau beerdigt. Seine neue Freiheit möchte er gebührend feiern - und überredet seinen Enkel Jason (Zac Efron), mit ihm nach Florida zu fahren. Die beiden landen in der Partyhochburg Daytona zwischen partywütigen College-Kids. Wettsaufen, Drogeneskapaden und auf die Stirn gekritzelte Penisse gehören dabei noch zu den harmlosesten Ausrutschern des ungleichen Duos. "Dirty Grandpa" entwickelt sich schnell zum Klamauk voller zotiger Sprüche (USA 2015, 102 Minuten, FSK 12).

69 Tage Hoffnung

Im Jahr 2010 wurden 33 Bergleute in einer chilenischen Mine verschüttet und überlebten 69 Tage, bevor sie allesamt mit einer eigens angefertigten Rettungskapsel aus fast 700 Metern Tiefe geborgen wurden. Das "Wunder von Chile" bildet die Grundlage für diesen hochkarätig besetzten Spielfilm, der die dramatischen Ereignisse nacherzählt. Hollywoodstar Antonio Banderas spielt die Rolle des charismatischen Anführers Mario Sepúlveda, Juliette Binoche ist die resolute Schwester eines der Verschütteten (USA/Chile 2015, 127 Minuten, FSK 12).

Sisters

Als die ungleichen Schwestern Maura (Amy Poehler) und Kate (Tina Fey) ihre Zimmer im Elternhaus ausräumen sollen, beginnen die beiden Ü-40-Jährigen in Erinnerungen zu schwelgen. Vor allem aber wollen sie gebührenden Abschied nehmen und entschließen sich, eine Party wie in Jugendtagen zu feiern. Wie zu erwarten, gerät die Party völlig außer Kontrolle (USA 2015, 118 Min., FSK 12).

Die Wilden Kerle

"Die Wilden Kerle" sind zurück - mit ihrem sechsten Kinoabenteuer "Die Legende lebt". Allerdings spielen die Darsteller aus den ersten fünf Filmen nur noch eine kleine Rolle. Im Mittelpunkt stehen neue, deutlich jüngere Fußballkerle. Wie ihre alten Vorbilder müssen sie den Teufelstopf erobern, auf dem Leon alias Jimi Blue Ochsenknecht und die anderen vor vielen Jahren legendäre Fußballwettkämpfe ausgetragen haben. Mutig stürzen sich die Nachwuchskicker ins Abenteuer und vor allem ins Training mit Willi (Rufus Beck). Das ist auch bitter nötig, denn wenn sie die Galaktischen Sieger nicht im entscheidenden Match schlagen, wird das Wilde Kerle Land zerstört. Der Anführer der Galaktischen ist übrigens mit Fußball bestens vertraut: Es ist Mats Lehmann, Sohn des ehemaligen deutschen Nationaltorwarts Jens Lehmann (Dtld. 2016, 96 Min., FSK 0).

Feuer bewahren

Der mit vielen Preisen gekrönte Schweizer Martin Schläpfer (56) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen. Ein Jahr lang folgte die Regisseurin Annette von Wangenheim dem Chef des Balletts am Rhein bei der Arbeit mit seiner Compagnie und auf seinen privaten Wegen bis in seine Berghütte im Tessin. Wangenheims Dokumentarfilm "Feuer bewahren - Nicht Asche anbeten" ist nicht nur ein Tanzfilm über Schläpfers aufregende Verbindung von Tradition und Moderne im Tanz, sondern auch ein sehr persönliches Porträt (Dtld. 2015, 85 Min., FSK 0).