Gschwend Mix aus Technik, Unterhaltung und Geschichte

Gschwend / JÜRGEN WARTLICK 14.03.2015
Zwei Ziele haben die Senioren mit der DRK-Initiative Gschwend "Bürger für Bürger" angefahren. Die Ausflugs-Kosten werden gesponsert.

Das Bifora Uhrenmuseum in Schwäbisch Gmünd war das erste Ziel des Ausflugs der Gschwender Senioren. Erich Stütz ist ehrenamtlich tätig sowohl für "Bürger für Bürger" als auch für den Bifora-Freundeskreis. Bereits im Bus gab er einen Überblick über die Geschichte und die Produktion der früheren Spezialfabrik für Armbanduhren. Die museale Ausstellung "Die industrielle Blüte der 30er-Jahre" wurde zur Landesgartenschau 2014 erstellt. Sie zeigt in vier Räumen im ehemaligen Fabrikgebäude eine spannende und beeindruckende Präsentation der technischen Entwicklung der Armbanduhren, der Arbeitsabläufe, der Arbeitsplätze und der modischen Trends. Alle Ausstellungsobjekte wurden von früheren Mitarbeitern zusammengetragen und für Besucher anschaulich und attraktiv dargestellt. Natürlich ging es bei mehr als 40 Besuchern eng zu, die aber zeigten reges Interesse und stellten viele Fragen. Im Refektorium im Kloster Lorch legten die Ausflügler eine Kaffeepause ein. Die Führungen in zwei Gruppen galten einmal dem Kloster als staufische Stiftung und Grablege, seiner Bedeutung im Laufe der Jahrhunderte und seinem heutigen Zustand. Außerdem zeigte das Rundbild von Hans Kloss die Stauferzeit von den Anfängen bis zum Untergang des Geschlechts. Da der Führer die bildlichen Darstellungen zusätzlich noch eindringlich und eindrücklich vertiefen konnte, erlebten die Besucher eine tolle Geschichtsstunde über das Schicksal der Stauferdynastie. Die Raiffeisenbank Mutlangen, Ortsbank Gschwend, übernimmt die Kosten des Ausflugs.

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