Crailsheim Lionsclub spendet elfmal 500 Euro für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche

Elf Schulen im Altkreis freuen sich über die Spende des Lionsclubs Crailsheim. Kurt Mündlein, Schatzmeister, und Lions-Präsident Dr. Marcel Kunz (Dritter und Vierter von links) verteilten die Schecks an die Vertreter der Schulen.
Elf Schulen im Altkreis freuen sich über die Spende des Lionsclubs Crailsheim. Kurt Mündlein, Schatzmeister, und Lions-Präsident Dr. Marcel Kunz (Dritter und Vierter von links) verteilten die Schecks an die Vertreter der Schulen. © Foto: Christine Hofmann
CHRISTINE HOFMANN 09.06.2016
Elf Schecks hat der Lionsclub Crailsheim an Schulen im Altkreis Crailsheim vergeben, die sich besonders für die Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche engagieren. „Das Geld ist sehr gut angelegt“, urteilte Schulrätin Karla Beer.

Das ganz Jahr über sammeln die Mitglieder des Lionsclubs Crailsheim Spendengelder für wohltätige Zwecke. „Die Summe, die wir heute weitergeben, setzt sich zum größten Teil aus dem Flohmarkt und der Adventskalender-Aktion zusammen“, erklärte Präsident Dr. Marcel Kunz bei der offiziellen Übergabe der Spendenschecks in der Eichendorffschule. Insgesamt 5500 Euro gab der Serviceclub an elf Schulen im Altkreis Crailsheim weiter, die für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) eine besondere Förderung anbieten. „Wir freuen uns, dass wir Kindern in unserer Region mit Unterrichtsmaterial helfen können“, so Kunz.

In den Genuss der Förderung kommen die LRS-Stützpunktschulen die Schule Schrozberg, Grund- und Werkrealschule Gerabronn, Grundschule Brettheim, Geschwister-Scholl- Schule Ingersheim, Astrid-Lindgren-Schule, Leonhard-Sachs-Schule, Grundschule Altenmünster, Eichendorffschule, Kaspar-Mettmann- Schule Stimpfach, Grundschule Frankenhardt und Hermann-Merz- Schule Ilshofen.

Aus Sicht von Schulrätin Karla Beer ist die Unterstützung dieser Schulen „sehr gut angelegtes Geld“. Im Schulamtsbezirk Künzelsau gebe es eine einheitliche Konzeption für die Förderung von Kindern, die länger brauchen, bis sie richtig lesen und schreiben können. „Lesen und Schreiben sind Basiskompetenzen von enormer Bedeutung. Sie sind die Grundlage für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, so Beer.