Künzelsau Künzelsauer sind zurück auf Wachstumskurs

Künzelsau / MFD 13.03.2015
Nach zwei Jahren mit mageren Wachstumszahlen hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG (AWKG) wieder ein "ordentliches Plus" erwirtschaftet.

Die AWKG legte beim Umsatz zuletzt um 5,2 Prozent zu - die Marke von 1,5 Milliarden Euro hat das Unternehmen damit nur knapp verfehlt. Ins neue Jahr sei die größte Einzelfirma im Würth-Konzern mit einem ähnlichen Wachstum gestartet, obwohl der Basiswert aus dem Vorjahr laut Geschäftsführer Norbert Heckmann durch den "Sommer im Winter" außergewöhnlich hoch gewesen sei. Entsprechend gehen Heckmann und Chefverkäufer Martin Schäfer davon aus, dass das Umsatzplus im laufenden Jahr 7 bis 7,5 Prozent erreichen wird. "Zurzeit boomt alles", sagt Schäfer zufrieden. "Ich kann mich nicht erinnern, dass die Konjunktur in allen unseren Branchen gleichzeitig so gut war."

Laut Heckmann wirkt sich jetzt außerdem aus, dass das Unternehmen seine Struktur dezentralisiert hat: Deutschlandweit gibt es 33 Geschäftsniederlassungen, also "Firmen in der Firma", wie Heckmann sie nennt. Mit 100 bis 150 Mitarbeitern, einem Durchschnittsumsatz von knapp 40 Millionen Euro und einem Gewinn von vier bis fünf Millionen Euro ist jede Einheit wie ein Mittelständler, der von einem eigenen Geschäftsniederlassungsleiter geführt wird. Die Zentrale in Künzelsau behandelt diese Bereiche organisatorisch so, als ob sie eine Auslandsniederlassung wären. "Damit ist sichergestellt, das jeder in dieselbe Richtung arbeitet", erklärt der Vertriebsgeschäftsführer Martin Schäfer.

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