Schule Konrad-Biesalski-Schule: Richtfest nach sieben Tagen

Handwerker und Mitarbeiter der Konrad-Biesalski-Schule haben kürzlich Richtfest gefeiert.
Handwerker und Mitarbeiter der Konrad-Biesalski-Schule haben kürzlich Richtfest gefeiert. © Foto: Privat
Crailsheim / PM 12.09.2012
Ein Richtfest der besonderen Art: Nach kürzester Zeit wurde am neuen Standort der Grundstufen-Außenklassen der Konrad-Biesalski-Schule in der Crailsheimer Kurt-Schumacher-Straße Einweihung gefeiert.

In der Rekordzeit von nur sieben Tagen sind 37 Einzelmodule in Containerbauweise aufgestellt, montiert und ausgebaut worden - und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Parallel zu den letzten Bauarbeiten wurden die hellen und großzügigen Räumlichkeiten bereits für eine Lehrerkonferenz genutzt.

"Eine Einweihung gleichzeitig mit dem Richtfest zu feiern, kommt nicht oft vor", betonte Thomas Buchholz, Schulleiter der Konrad-Biesalski-Schule (KBS), die ihren Stammsitz in Wört im Ostalbkreis hat. Ein großer Dank gehe an die beteiligten Baufirmen für ihren überragenden Einsatz, ohne den es nicht möglich gewesen wäre, den Fertigstellungstermin vor Ende der Sommerferien zu realisieren.

Auch die Zusammenarbeit mit den Architekten habe bereits im Vorfeld dazu beigetragen, dass die Erschließung des Geländes und die Detailplanung weitestgehend reibungslos und in nur kurzer Planungszeit überhaupt möglich gewesen sei.

Mit Beginn des Schuljahres ziehen jetzt 50 Schüler in ihre neue Schule ein, dazu etwa 40 Mitarbeiter. Schulleiter Buchholz freut sich "auf eine gemeinsame inhaltliche und kollegiale Kooperation mit der in direkter Nachbarschaft befindlichen Astrid-Lindgren-Schule", deren Schulleiterin Ursel Omidi Tabalvandani auch am Richtfest teilnahm.

Die "Reha-Südwest gGmbH" als Schulträger der KBS investierte in den neuen Standort, nachdem die Stadt Crailsheim die bisherigen Räume an der Geschwister-Scholl-Schule aufgrund von Eigenbedarf nach sieben Jahren gemeinsamen Unterrichts gekündigt hatte.

Die Stadt sei anschließend bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück außerordentlich hilfsbereit gewesen, teilte die KBS mit. Die angemieteten Container sind freilich nur eine Zwischenlösung. In spätestens fünf Jahren sollen wieder feste Räume für die Außenklassen folgen.

Mit den Außenklassen möchte die Konrad-Biesalski-Schule gemeinsamen, wohnortnahen Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung zu einem inklusiven Bestandteil von Schule entwickeln. Die Qualität der sonderpädagogischen Förderung soll dabei erhalten bleiben und das Lernumfeld aller Schüler bereichert werden.

"Wenn sich die Schülerinnen und Schüler in den neuen Räumen wohlfühlen und die Bedingungen für den besonders individuellen, interdisziplinären Unterricht erfüllt sind, haben wir mit der Zwischenlösung die richtige Entscheidung getroffen.", sagte Buchholz. Der Schulleiter zeigte sich diesbezüglich zuversichtlich: "Vielleicht ist am Ende gar nicht zu spüren, dass wir eigentlich nur in einem Übergangsgebäude sind."

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