Michelfeld Kleines Baugebiet für Gnadental

Michelfeld / SIGRID BAUER 07.11.2014
Auf dem Gelände der alten Zinnfabrik in Gnadental sollen acht bis zehn Bauplätze entstehen. Die Gemeinde beantragt für die Erschließung Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR).

Aufgrund der topografischen Lage von Gnadental kann die Gemeinde dort kein größeres Baugebiet ausweisen. "Das Gelände am Weilerhau ist die einzige Möglichkeit, wo wir Baugrundstücke anbieten können", erklärt Bürgermeister Wolfgang Binnig gegenüber dem HT. Es gebe immer wieder Interessenten, die in Gnadental bauen wollen, ergänzt er und weist auf die außergewöhnlich schöne Umgebung des zweitgrößten Orts der Gemeinde Michelfeld hin.

Das Gelände der früheren Zinngießerei, das seit dem Abbruch der Gebäude brach liegt, biete sich für Bauplätze an.

Laut einem Vorentwurf des Haller Ingenieurbüros Krupp würde die Erschließung von sechs bis acht Bauplätzen - je nachdem, ob nur Einfamilien- oder auch Doppelhäuser geplant sind - rund 219000 Euro brutto kosten. "Die Erschließungskosten sind für ein kleines Baugebiet relativ hoch. Deshalb wollen wir einen ELR-Antrag stellen", erklärt Wolfgang Binnig. Sollte der genehmigt werden, übernimmt das Land Baden-Württemberg immerhin 40 Prozent der Nettokosten, also voraussichtlich 73600 Euro.

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