Bad Mergentheim Keine Landesgartenschau in der Kurstadt

Bad Mergentheim / swp 06.07.2018
Schlechte Nachrichten aus Stuttgart: Enttäuscht ist man im Mergentheimer Rathaus wegen der Landesgartenschau-Absage.

Zum zweiten Mal ist man abgeblitzt: Bad Mergentheim bekommt die Landesgartenschau wieder nicht. Ellwangen, Rottweil und Ulm dürfen sich stattdessen auf die Jahre 2026 bis 2030 freuen.

„Unsere Enttäuschung ist groß. Dass wir im zweiten Anlauf und als Vertreter eines Landkreises, der noch nie eine Landesgartenschau hatte, wieder nicht zum Zuge kommen, ist sehr bedauerlich. Hier hätten wir uns für die Region ein anderes Signal gewünscht“, sagte Oberbürgermeister Udo Glatthaar.

So viel aber sei sicher, so Glatthaar weiter: „Der Minister hat bestätigt, dass wir im Kreis der Mitbewerber ein gleichwertiges, ebenbürtiges Konzept vorgelegt haben“. Gemeinderat und Stadtverwaltung wollen aber die Stadtentwicklung weiter vorantreiben – auch und gerade mit den Ideen und Konzepten aus der Landesgartenschaubewerbung.

Gratuliert hat Glatthaar den auserwählten Gemeinden Ellwangen, Rottweil und Ulm. „Vermutlich hat die Situation um die LEA in Ellwangen den Ausschlag dafür gegeben, dass die Zusage für 2026 dorthin ging“, meint das Stadtoberhaupt. Rottweil hatte sich für 2028, Ulm für 2030 beworben.

Gleichwertige Konzepte?

Für Bad Mergentheim bleibe die grundsätzliche Frage, warum, bei gleichwertigen Konzepten zwischen vielen Bewerbern, dann nicht das Argument zählt, dass endlich der einzige Landkreis in ganz Baden-Württemberg, der noch nie eine große oder kleine Gartenschau erhalten hat, auch einmal an der Reihe wäre. Auch strukturschwächere Regionen wollten an Zukunftsperspektiven für ihre Bevölkerung glauben, heißt es in der städtischen Stellungnahme.

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