„Das war Thema in der Presse“, sagte sie. „Ein Feuerwehrmann hat behauptet, dass ich sonntags grundsätzlich keine Termine wahrnehme. Dazu gab es sogar Leserbriefe.“

Hintergrund ist ein HT-Bericht („Helfer nicht nur vor Kameras loben“) vom 15. Juni über eine Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Mainhardt, wo dessen Vorsitzender Alfred Fetzer scharfe Kritik an Politikern übte. Zu Jutta Niemann sagte er: „Die neue Landtagsabgeordnete Jutta Niemann hat mitgeteilt, dass sie sonntags generell keine Termine wahrnehme. Schade“, so Fetzer: „Sie hätte die Gelegenheit nutzen können, sich vorzustellen.“ Die Landtagsabgeordnete der Grünen stellte hierzu klar: „Es handelt sich um eine Einladung ganz vom Anfang des Mandates.“ Sie ist seit dem 13. März direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Schwäbisch Hall. Die Parlamentariern der Grünen sagte weiter: „Ich hatte einen privaten Termin auswärts, den ich schon ewig fest zugesagt hatte.“ Wie die Information zustande kam, kann sie sich nur so erklären: „Ich hatte die Initiative „Eltern in der Politik“ unterschrieben. Auf meiner Homepage gibt es dazu einen Link.“ Der Slogan dieser Initiative lautet: „Sonntags gehören Mutti und Vati uns.“