In der Großen Kreisstadt gibt es Betreuungsangebote für schulpflichtige Kinder, die sich bewährt haben: die Stadtranderholung im Schönebürgwald und das Sommerferienprogramm des städtischen Jugendbüros. Manko bei beiden Angeboten ist, dass sie nicht die komplette Ferienzeiten abdecken. Deshalb hat sich das Ressort Bildung & Wirtschaft im Rathaus nach einem dritten Angebot umgeschaut, und ist bei dem privaten Anbieter „Xund ins Leben“ fündig geworden. Ziel des Ressorts ist es, für alle Ferien, die zwei Wochen und länger dauern, eine Betreuung anzubieten – also für die Pfingst- und Sommerferien.
In der letzten Sitzung des gemeinderätlichen Hauptausschusses wurde das Programm des Anbieters, der seinen Sitz in Österreich hat, mittlerweile aber auch in Deutschland aktiv ist, den Stadträten vorgestellt. Auf Nachfrage erläuterte die Verwaltung den ungewöhnlichen Namen des Anbieters. „Xund ins Leben“ heißt „Gesund ins Leben“, ist also eine Spielerei mit der Aussprache des Buchstabens G. Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer betonte, dass das Angebot von der Stadt nicht mitfinanziert wird. Es kommt zustande, wenn sich 24 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren anmelden. Zudem steht das Angebot unter Corona-Vorbehalt, kann also nur durchgeführt werden, wenn das die Infektionslage zulässt.