Crailsheim INS VISIER GENOMMEN: Psychologe muss helfen

Joachim Mayershofer zum Thema MERLINS j.mayershofer@ swp.de
Joachim Mayershofer zum Thema MERLINS j.mayershofer@ swp.de © Foto:  
Crailsheim / SWP 13.02.2016
Sieben Heimspiele haben die Crailsheimer Basketballer in dieser Saison noch zu bestreiten, sechs auswärts. Damit die 13 für die Merlins zur Glückszahl wird und am Ende der Klassenerhalt gefeiert werden kann, muss sich einiges ändern. EIN KOMMENTAR von Joachim Mayershofer.

Auswärts haben die Zauberer in dieser Saison noch keinen Punkt geholt. Und ich wage zu behaupten: Daran wird sich auch wenig ändern. Die Punkte müssen in der Arena Hohenlohe geholt werden.

Aber: Der blutleere Auftritt gegen Abstiegskonkurrent Göttingen schockierte Fans und Verantwortliche gleichermaßen. Keine Leidenschaft im Spiel, anfängerhafte Schritt- und Abspielfehler, grottenschlecht von der Dreierlinie, Egozocker, Aufgabe - schlechter geht es nicht. Mit Drucksituationen scheint das Team nicht klarzukommen. So rückt der Klassenerhalt in weite Ferne.

Gegen Bamberg heute Abend können die Merlins frei aufspielen. Auch wenn wieder ein Debakel und die siebte Niederlage in Folge drohen. Danach kommt das Schlusslicht Mitteldeutscher BC am 26. Februar nach Ilshofen. Erneut ein Spiel, das gewonnen werden muss. Erneut Druck. Wegen des Pokalwochenendes am 20. und 21. Februar haben Chubb, Wysocki und Co. fast zwei Wochen Zeit, um sich bestens auf dieses Spiel vorzubereiten. Vielleicht sollte ein Psychologe zurate gezogen werden. Bislang hat man sich dagegen im Umfeld gewehrt. Doch es gehört auch zum Professionalisierungsprozess dazu, sich bei externen Fachleuten Hilfe zu holen und nicht im Stillen vor sich hinzubruddeln. Die Merlins sind keine Schul-AG mehr.