Themen, die auf beiden Seiten der Landesgrenze für die Bevölkerung von Bedeutung sind, waren im Dinkelsbühler Rathaus Thema, als der Crailsheimer FDP-Landtagsabgeordnete Stephen Brauer gemeinsam mit seinem Vorgänger und Kreisrat Dr. Friedrich Bullinger den dortigen Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer besuchten.

Neben wünschenswerten Verbesserungen im Schülerverkehr nahm in Sachen Verkehrsinfrastruktur insbesondere das Thema Bahn-Reaktivierung breiten Raum ein. Einig waren sich beide Seiten darin, dass eine Durchbindung der Schiene auf der Achse Nördlingen-Dombühl in naher Zukunft nach Kräften anzustreben sei und für die gesamte Raumschaft aus wirtschaftlichen, aber auch umweltschutzpolitischen Gründen von großem Nutzen wäre. Stadtoberhaupt und Landtagsabgeordneter stimmten zudem darin überein, dass die Länder und der Bund, wenn sie ihre hochgesteckten Klimaziele denn tatsächlich auch erreichen wollten, hier in der Verantwortung stünden.

Gegenseitige Stärkung

Erfreuliche Entwicklungen gibt es ferner aus dem Bereich der kommunalen Wirtschaftsförderung und Ansiedlungspolitik rund um das sogenannte „Magische Dreieck“ und in Sachen Gastronomie zu berichten. In diesen Feldern findet ein reger Austausch statt und vielerlei Angebote beiderseits der Grenze erhöhen die Attraktivität der jeweiligen Standorte für Bürgerinnen und Bürger, aber auch Investoren, so Hammer und Brauer unisono.

Rettungshubschrauber im Blick

Als ein Erfolgsmodell bezeichnete Hammer zudem die Ansiedlung des Rettungshubschraubers auf der Gemarkung von Dinkelsbühl. Die ursprünglich zur Kos­tendeckung angegebene Zahl von rund 800 Einsätzen sei mittlerweile auf über 1300 Einsätze angestiegen. Die geflogenen Einsätze, die oft auch verunfallten Menschen aus Baden-Württemberg zugutekommen, sind ein Segen, zeigte er sich überzeugt. In absehbarer Zeit sei auch die Nachtflugtauglichkeit des Rettungshubschraubers angestrebt; die baulichen Voraussetzungen sind da.