Crailsheim In der Flur wird kräftig gebaut

Crailsheim / PM 16.10.2013
Vor Kurzem sind die Bauarbeiten der Flurneuordnung an den neuen Feldwegen zwischen Westgartshausen, Wittau und dem Kreuzberg angelaufen.

Für die Landwirtschaft werden die Wege tragfähig ausgebaut und neue Wegverbindungen hergestellt. Auch für die Spaziergänger bieten sich reizvolle neue Wege und Aussichten. Bei den laufenden Bauarbeiten ist aber Vorsicht angesagt. Hans-Werner Schmidt, der Vorsitzende der Westgartshausener Flurneuordnung ist sichtlich zufrieden: "Wir haben uns viele Gedanken gemacht und gut geplant. Jetzt können wir mit dem Neubau der Wege endlich die Früchte unserer Überlegungen sehen."

Die neuen Wege sind breiter und tragfähig ausgebaut. Sie dienen vorrangig den großen und schweren landwirtschaftlichen Maschinen. "Um Wittau herum hat sich viel getan", so Schmidt. Rings um Wittau gibt es neue Wege, die in Richtung Ingersheim und Alexandersreut weiterführen. Nur in Richtung Westgartshausen gibt es noch eine Lücke. Sie wird gefüllt, wenn die Straßenführung der Landesstraße bei Westgartshausen geklärt ist.

Vor wenigen Tagen sind die Bauarbeiten bei Westgartshausen angelaufen. Ungewöhnlich viele Neugierige haben diese Arbeiten an der Laubbergsteige an der katholischen Kirche Westgartshausen mit verfolgt. Die Landwirte bekommen künftig die Möglichkeit, den Ortskern und das Neubaugebiet Kohlgasse zu meiden. "Das Gefahrenpotenzial mit spielenden Kindern oder parkenden Autos wird deutlich geringer", ist sich Schmidt sicher.

Wenn das Wetter halbwegs trocken bleibt, folgt in den nächsten Wochen der Ausbau der Laubbergsteige und des Mittelwegs in der Talaue zwischen Westgartshausen und Crailsheim-Kreuzberg. Damit die Arbeiten zügig und ohne Gefahr für Passanten durchgeführt werden können, müssen die vorhandenen Wege dort auch für Erholungssuchende zeitweise gesperrt werden. Schmidt bittet, die Sperrung zu beachten. Nach Bauende steht in der Talaue ein gut ausgebauter Feldweg für die Landwirtschaft zur Verfügung. Natürlich sind auch Erholungssuchende willkommen. "Mit Rücksicht und Verständnis auf beiden Seiten kommen Bewirtschafter und Spaziergänger gut aneinander vorbei", meint Schmidt.