Rettung Im Notfall kurze Sperrung

PM 06.06.2013
Solange am Crailsheimer Klinikum gebaut wird, landet der Rettungshubschrauber auf einer Wiese neben dem Eisweiher in der Trutenbachaue und in seltenen Ausnahmefällen an der Goldbacher Straße.

In Notfällen, die einen Hubschraubertransport erfordern, wird der Fußgängerweg zwischen dem Spitalpark und dem Hammerbacher Weg kurzzeitig von der Feuerwehr gesperrt. "Das ist aus Sicherheitsgründen unumgänglich", erklärt der klinische Direktor Thomas Grumann. Die Sperrung dauert in der Regel eine Viertelstunde. "Wir gehen davon aus, dass die Passanten das verstehen", so Grumann. Die Gesundheit der Patienten habe schließlich in jedem Fall höchste Priorität: "Wir bitten daher dringend, die Sperrungen zu beachten."

Bisher sind Helikopter 20- bis 30- mal im Jahr auf dem dafür ausgewiesenen Platz neben der Schule für Pflegeberufe gelandet. Dieser Platz steht aber während der Bauzeit nicht zur Verfügung. Mit der Stadt Crailsheim und den zuständigen Behörden wurde daher eine Alternative gesucht und in der Trutenbachaue beim Eisweiher gefunden. Als Alternativlandeplatz - beispielsweise im Falle einer Überflutung der Trutenbachaue - landet der Helikopter auf einer Wiese am Ortsrand an der Goldbacher Straße.

Bei Notfall- und Verlegungsflügen mit dem Hubschrauber zum Crailsheimer Klinikum alarmiert die Rettungsleitstelle in Schwäbisch Hall die Crailsheimer Feuerwehr. Sie sperrt den Weg nicht nur, sondern leuchtet die Landestelle auch nachts aus. Zeitgleich fährt der Rettungswagen vor, um den Patienten vom Landeplatz zum Klinikum zu transportieren. Schnellstmöglich wird eine neue Hubschrauberlandemöglichkeit wieder östlich des Klinikneubaus geschaffen. Der Platz wird in Verlängerung des Mitarbeiterparkplatzes bei der Schule für Pflegeberufe angelegt.

Wo der Rettungshubschrauber landet