Sulzbach-Laufen Gut für Mensch und Natur

Sulzbach-Laufen / SWP 16.04.2012
Das Flurneuordnungsverfahren für Sulzbach-Laufen/Hohenberg ist abgeschlossen. Zur Abschlussfeier traf sich die Teilnehmergemeinschaft vollzählig in Kohlwald. Bürgermeister Markus Bock zog Bilanz.

Zum Abschluss der Flurneuordnung in und um Hohenberg hat die Gemeinde Sulzbach-Laufen nun zu einer Feier ins "Waldhorn" in Kohlwald eingeladen. Die Teilnehmergemeinschaft war vollständig vertreten. Bei guter Stimmung bilanzierte Bürgermeister Markus Bock den Mehrwert für Natur und Mensch, der durch die Flurneuordnung in und um Hohenberg/Uhlbach entstanden ist.

In dem rund 190 Hektar umfassenden Verfahren, das im Januar 2003 angeordnet worden war, konnten durch den Wegebau und die Neuordnung der Grundstücksstrukturen in Dorf, Wald und Flur wesentliche Verbesserungen für die Landwirtschaft erreicht werden, erklärte Bock. Viele Eigentums- und Überfahrtsprobleme seien nun gelöst worden. In der hochwertigen Landschaft sei sensibel geplant worden und dabei sei mit dem Wolfgangsee auch ein landschaftliches Kleinod neu entstanden.

Dank der Flurneuordnung rund um den Altenberg habe die Gemeinde nun auch für Erholungssuchende einiges zu bieten, so Bock weiter. Der Bau des Aussichtsturmes und die Anlage des Wanderparkplatzes wurden sowohl über das Flächenmanagement als auch mit Fördergeldern unterstützt. Das neu geschaffene Wegenetz erschließe attraktive Wanderrouten, die nun auch ausgeschildert wurden und von den Bürgern angenommen werden.

Investiert wurden in das Verfahren 549 000 Euro, dafür gab es Zuschüsse in Höhe von 423 000 Euro. Das Interesse von 45 Teilnehmern und die öffentlichen Belange in einem solchen komplexen Verfahren unter einen Hut zu bringen, so Bock, sei für alle Akteure eine Herausforderung gewesen.

Nun dankte der Schultes auch im Namen des Gemeinderates den Mitarbeitern des Flurneuordnungsamtes und insbesondere dem Amtsleiter Rolf Rabe, der manche Problemfälle mit Umsicht gelöst habe. Auch seinen Vorgänger, Altbürgermeister Heiner Krockenberger, der das Projekt initiiert hatte, schloss Bock in seinen Dank mit ein. Nicht zuletzt dankte er dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, namentlich dem Vorsitzenden Rainer Stadelmeier, für sein bürgerschaftliches Engagement. Den Abend rundete Rolf Rabe mit einer Bildpräsentation ab. In seinem Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse des Verfahrens wurde allen Beteiligten nochmals vor Augen geführt, was mit dieser Flurneuordnung für die Zukunft Hohenbergs geschaffen wurde.

Das Werk ist gelungen, die Mühe hat sich gelohnt und die Gelder sind nutzbringend angelegt - das war das abschließende Resümee der Teilnehmergemeinschaft. Vor der Feier wurde eine Sitzbank oberhalb des Wolfgangsees eingeweiht, die von der Teilnehmergemeinschaft von Restmitteln gestiftet wurde.