2. Amtszeit Großes Lob für Wallhausens Bürgermeisterin Rita Behr

Wallhausen / ANDREAS HARTHAN 02.10.2014
In einer festlichen Gemeinderatssitzung verpflichtete Gemeinderat Manfred Schall Bürgermeisterin Rita Behr auf ihre zweite Amtszeit in Wallhausen. Behr war im Juli mit 92 Prozent wiedergewählt worden.

„Wie schön, dass Sie geblieben sind“, sangen die Vorschüler aus der Gemeinde gleich zu Beginn der Sitzung am Mittwoch im Rathaus. In einer von Musik geprägten Feierstunde zeigten auch die drei evangelischen Pfarrer aus der Gemeinde, was sie musikalisch draufhaben – und dass sie sich auf eine zweite Amtszeit von Behr (51) freuen. Auch im Namen ihrer Kollegen Stefan Brender und Markus Hammer sagte Elke Hahn: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass Sie weiterhin unsere Bürgermeisterin sind.“

Lob für Rita Behr gab’s auch von ihrem ehrenamtlichen Stellvertreter Manfred Schall. Der Gemeinderat hob hervor, dass in der ersten Amtszeit schon viel erreicht worden ist – und fügte hinzu: „Jetzt darf es noch etwas mehr werden.“ Der neue Schulleiter Frank Meyer wusste ebenfalls nur Positives von der Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin zu berichten. Kämmerer Jürgen Rosenäcker, Behrs Stellvertreter im Rathaus, würdigte ebenfalls ihre Leistungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus seien froh, dass „die erfahrene Kapitänin“ an Bord bleibt. Zumal absehbar sei, dass die See rauer werde – gerade für finanzschwache Gemeinden wie Wallhausen.

Beste Lösung für alle finden

Wer Rita Behr kennt, weiß um ihren großen Charme. Der wirkt ganz offensichtlich auch bei Landrat Gerhard Bauer. Er überschlug sich fast vor Lob für Behr. Der Gemeinde habe nichts Besseres passieren können als die Wiederwahl von Behr, sagte er. Das Wahlergebnis wertet er als „Anerkennung für ihre erfolgreiche Arbeit“. Es sei zudem eine gute Ausgangsbasis für weitere acht gute Jahre. Behr lebe „in vorbildlicher Weise“ Bürgernähe und verfüge über ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten. Ihm imponiere, wie sie immer gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern nach der besten Lösung für alle schaue, aber auch mal ’Nein’ sage, wenn Wünsche nicht erfüllt werden können. Behrs Bürgernähe hatte zu Beginn der Feierstunde schon ihr Stellvertreter Schall gewürdigt und ihr im Namen des Gemeinderates eine Holzskulptur mit dem Titel „Konversation“ geschenkt.

Sie fühle sich reich beschenkt durch die vielen lobenden Worte, hob die alte und neue Bürgermeisterin hervor. Dieses Lob und das Wahlergebnis seien für sie Verpflichtung und Auftrag zugleich, die kommenden Aufgaben „beherzt anzugehen“. Das Aufgabenbuch sei trotz vieler Projekte, die schon in der ersten Amtszeit abgewickelt werden konnten, noch immer „prall gefüllt“. Unter diesen Aufgaben sei auch „Schwergewichtiges“.

Dazu zählt Behr die Weiterführung der Innenentwicklung, den Ausbau der Triftshäuser Straße, die Erschließung von Bauland, den Ausbau der Kinderkrippe, ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr, den Neubau des Bauhofes, die Sanierung von Wasser- und Abwasserleitungen und die Modernisierung der Kläranlagen – für Behr „ein ganz großer Brocken“.

Ein besonderes Dankeschön galt ihren Mitarbeitern Rosenäcker und Hagelstein – und Landrat Bauer für dessen Einsatz für den Bahnhaltepunkt. Behr wörtlich: „Ohne Ihre Unterstützung würde heute kein Zug in Wallhausen halten.“ Für Bauer ist der Haltepunkt eine „zentrale Infrastruktureinrichtung im nördlichen Kreisgebiet“.

Lesen Sie dazu auch das „Visier“

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