Mittelbronn Gewehrsalven für den Brunnen

Dorfgemeinschafts-Vorsitzender Norbert Hinderberger bei der Einweihung des sanierten Brunnens in Mittelbronn. Foto: Karena Häfner
Dorfgemeinschafts-Vorsitzender Norbert Hinderberger bei der Einweihung des sanierten Brunnens in Mittelbronn. Foto: Karena Häfner
Mittelbronn / KH 27.05.2014
Neu ist der Dorfbrunnen in Mittelbronn nicht, aber schöner. Er wurde für rund 10000 Euro saniert. Am Samstag erfolgte die Einweihung.

Die Initiative zur Sanierung kam von der Dorfgemeinschaft. Ihr Vorsitzender Norbert Hinderberger begrüßte vom Brunnen aus zahlreiche Mittelbronner. Mit drei Gewehrsalven - abgefeuert durch sieben Vorderladerschützen des Heimat- und Kulturvereins Sulzbach-Laufen - wurde der erneuerte Brunnenplatz am Samstag eingeweiht. Fließend Wasser und eine intakte Kanalisation gibt es in Mittelbronn seit den 1970er-Jahren. Der Dorfbrunnen als Wasserquelle hat daher längst ausgedient. Dennoch wollen die Mittelbronner auf einen Brunnen als Treffpunkt im Ort nicht verzichten.

Die Mauer am Brunnen wurde nun verbreitert, der Platz davor neu gepflastert, zwei neue Bänke installiert, Blumenkübel aufgestellt, oberhalb des Brunnens ein Pflanzbeet angelegt. An der Außenwand des nebenstehenden Buswartehäuschens hängt eine Tafel mit der Aufschrift "Dorfgemeinschaft 1980". Denn in diesem Jahr wurde an der heutigen Stelle erstmals ein Brunnen errichtet. Kosten des Verschönerungsprojektes: 10000 Euro. 4500 Euro dafür kamen von der Gemeinde Gschwend. An den Kosten beteiligten sich auch der ehemalige Skilift-Verein, die Landfrauen Mittelbronn-Frickenhofen, die Raiffeisenbank Mittelbronn und der Kultur- und Sportverein Gschwend.

Aus dem Brunnen plätschert Trinkwasser, denn der Wasseranschluss wurde mit der Straßensanierung und der Kanalisation in den 1970ern gelegt.

Hinderberger hofft, dass der Brunnenplatz dauerhaft schön bleibt, weil sich Mittelbronner persönlich um Pflanzen und Sauberkeit kümmern werden. "Vor zwei Jahren haben drei Jungen aus der Dorfgemeinschaft das Bushäuschen gestrichen. Seither wurde es nicht mehr durch Graffitis verunstaltet. Das ist toll und zeigt, dass sie auch mit darauf achten, dass das Werk ihrer eigenen Arbeit wertvoll bleibt."

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