Film Gerd Kamer gewinnt Kurzfilm-Wettbewerb 2013

Siegerehrung beim Kurzfilm-Wettbewerb 2013 des Film- und Videoclubs Crailsheim (von links): die Autoren Gerd Kamer, Margita Krug, Petra Haase, Karl Reichart, Hubert Ulrich, Bernd Krug und Otto Neumann. Privatfoto
Siegerehrung beim Kurzfilm-Wettbewerb 2013 des Film- und Videoclubs Crailsheim (von links): die Autoren Gerd Kamer, Margita Krug, Petra Haase, Karl Reichart, Hubert Ulrich, Bernd Krug und Otto Neumann. Privatfoto
Crailsheim / PM 19.07.2013
Der Kurzfilm-Wettbewerb 2013 des Film- und Videoclubs war wieder ein voller Erfolg. "Alle Kinder dieser Welt" von Gerd Kamer erhielt den Wanderpreis. Er wurde als bester Film von den Zuschauern bewertet.

Auch heuer war das Zuschauerinteresse wieder sehr groß am Wettbewerb des Crailsheimer Film- und Videoclubs. An die 100 Besucher konnte Vize-Vorsitzender Waldemar Jauch im Vereinsheim der Kleintierzüchter Crailsheim begrüßen.

Sieben Autoren hatten ihre Filme angemeldet. Es handelte sich bei den Filmen ausnahmslos um Uraufführungen. Alle Videos wurden mit digitalen Camcordern aufgenommen und mit einem Schnittprogramm nachbearbeitet. Die Videos wurden in einer hervorragenden Bildqualität durch einen Full-HD Beamer auf einer Großleinwand von drei Metern Breite vorgeführt.

Den Anfang machte Gerd Kamer mit seinem Film "Alle Kinder dieser Welt". Der Autor ist viel in der Welt herumgekommen. Unter anderem hat er zusammen mit seiner Frau in Afrika als Entwicklungshelfer gearbeitet. Dort und bei seinen späteren Weltreisen hat er beeindruckende Fotos und Filmszenen von Kindern eingefangen.

Der zweite Beitrag - "Hast Du Töne?" - stammte von Hubert Ulrich. Der Film zeigt Szenen, die während der Jugendwoche 2010 entstanden sind. Unter Anleitung haben im Jugendzentrum Crailsheim Jungen und Mädchen aus Abfallprodukten Musikinstrumente hergestellt.

Den dritten Beitrag - "Der Glücksbote" - hatte Margita Krug geliefert. Erneut hat die Autorin einen Film mit beeindruckenden Makro-Aufnahmen hergestellt. Diesmal hat sie das Werden des Marienkäfers dargestellt. Um einen solchen Film herzustellen, braucht es viel Geduld, aber auch sehr viel technisches Können.

Mit dem Titel "Dichten" stellte sich Karl Reichart vor. Er hatte auch dieses Mal sein Hobby - das Segeln - in einem lustigen Dokumentarfilm zum Inhalt. Reichart bringt in seiner "Segelschule" Jugendlichen alles bei, was ein guter Seemann beherrschen muss.

Danach zeigte Otto Neumann in seinem hervorragend gemachten Film "Kampf ums Ei" interessante Szenen aus einem Spiel der Crailsheim Hurricanes. Gekonnt erklärte der Autor die etwas komplizierten Spielregeln.

Im sechsten Beitrag zeigte Petra Haase ihren Film "Fahrbare Raritäten". Dabei hatte sie einige Clubmitglieder zur Seite, der Film wurde aus verschiedenen Perspektiven ge-dreht, weshalb man mit mehreren Kameras arbeiten musste. Herausgekommen ist ein interessanter Dokumentarfilm über das Hobby von Rudolf Wagner, der im Oldtimermuseum Ellrichshausen seine fahrba-ren Raritäten aus den 50er-Jahren ausstellt.

Den Abschluss machte Bernd Krug mit seinem Film "Blechblasen auf dem Burgberg". Auf Einladung der Kultur OHG Frankenhardt musizierte die Alphorngruppe Eisenberg 2011 auf dem Burgberg. Der Film bestach durch gekonnte Aufnahmen, es wurde mit zwei Kameras gedreht.

Die Zuschauer bewerteten die Beiträge. Den ersten Platz und damit den Wanderpreis erhielt Gerd Kamer. Je einen zweiten Preis erzielten die Autorinnen Margita Krug und Petra Haase. Mit dritten Preisen wurden die restlichen Filme ausgezeichnet. Waldemar Jauch überreichte mit Kadri Peterson von der Volkshochschule die Urkunden und Ehrenpreise. Die Veranstaltung war wieder eine hervorragende Werbung für den Film- und Videoclub Crailsheim und dessen Arbeit. Info www.videoclub-crailsheim.de

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