Crailsheim Frisches Wasser für Leprakranke in Indien

Eine freie, christliche Gemeinde aus Satteldorf hilft in Indien. Privatfoto
Eine freie, christliche Gemeinde aus Satteldorf hilft in Indien. Privatfoto
Crailsheim / PM 08.03.2014
Leprakranke gehören zu den Ärmsten in Indien und es gibt weder von Sozialprogrammen oder privaten Initiativen die nötige Unterstützung.

Hier ist der Verein "External Word Ministries (EWM) - Ein Herz für Indien" in die Bresche gesprungen. Wesentlicher Auslöser war das einschneidende Erlebnis des Gründers Pastor John Rajiah mit einem Kind, das er auf dem Müll fand und ins Krankenhaus brachte. Das Kind war nicht mehr zu retten. Danach war ihm klar: Hier muss etwas passieren. Er startete eine Initiative, in der armen, vernachlässigten und auch kranken Kindern neue Hoffnung gegeben wird. Sie erhalten Kleidung, eine gesunde Ernährung und eine schulische Ausbildung. Diese Arbeit wird zum erheblichen Teil über Patenschaften getragen. "Da die Basis dieser Arbeit die Liebe Gottes zu den Menschen ist, wird den Kindern diese Grundlage in Form der Ermutigung zum Glauben an Jesus, der Mensch geworden ist, vermittelt", heißt es in einer Pressemitteilung. Ein weiterer Arbeitszweig entstand: die Versorgung der Leprakranken. Auch hier steht neben der Vermittlung des christlichen Glaubens das soziale Handeln als Ausdruck der Liebe Gottes zu uns Menschen zur Seite. Ein Wunsch von Pastor Rajiah war es, den Leprakranken frisches und sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen. Das Christus-Forum in Crailsheim trug dazu bei, die Kosten für den Brunnen zu übernehmen. Die Dankbarkeit in Pudukkottai war groß.

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