Bei den drei Insassen, die bei dem Absturz des Kleinflugzeugs in den Tiroler Alpen nahe der deutschen Grenze ums Leben gekommen sind, handelt es sich um drei Männer aus Deutschland. Dies bestätigt die Landespolizeidirektion Tirol auf Nachfrage. Die Männer sollen 72, 57 und 56 Jahre alt gewesen sein. Deren Identität stünde „zu 99 Prozent“ fest, heißt es. 100-prozentige Gewissheit gebe es erst, wenn die DNA-Analyse vorliege.

Leutasch (Tirol)/Schwäbisch Hall

Laut Recherchen unserer Zeitung stammen zwei Tote aus dem Landkreis Schwäbisch Hall, der eine war Geschäftsführer einer Firma in Crailsheim, der andere ein Vertriebsmitarbeiter. Es könnte sein, dass die beiden geschäftlich unterwegs waren. Auch das dritte Opfer, der Pilot, soll aus Baden-Württemberg kommen.

Unfallursache ist noch nicht geklärt

Das Kleinflugzeug zerschellte am vergangenen Donnerstag gegen 17.30 Uhr an einer Felswand im Wettersteingebirge (Tirol) und brannte komplett aus. Die Absturzursache ist weiter unklar. Der Untersuchungsbericht werde „vermutlich länger dauern“, betont ein Sprecher der Landespolizeidirektion Tirol. Klar ist dagegen, dass die viersitzige Maschine vom Typ Cirrus SR 22 im italienischen Brescia startete, Ziel war Schwäbisch Hall.

Update: In einer früheren Version des Artikels haben wir geschrieben, dass der Geschäftsführer einen Pilotenschein besessen haben soll. Daraufhin meldete sich ein Familienangehöriger bei uns und betonte, dass dem nicht so war.

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